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In einem beispiellosen Akt politischer Selbstkannibalisierung hat Die Linke auf ihrem Parteitag beschlossen, dass ihre Abgeordneten künftig für das Gehalt eines gehobenen Bestatters arbeiten müssen. Während das politische Berlin üblicherweise damit beschäftigt ist, Diäten so unauffällig zu erhöhen wie die Grundsteuer in einer Kleinstadt, wählt die Resterampe des demokratischen Sozialismus den Weg der radikalen Askese. 5.300 Euro brutto – das ist in Berlin-Mitte gerade mal genug, um eine Zweizimmerwohnung im Hinterhaus und drei handgefilterte Hafermilch-Lattes pro Woche zu finanzieren. Es ist die ultimative Demütigung für ein Personal, das ohnehin zwischen ideologischem Burnout und dem verzweifelten Versuch schwankt, bei Markus Lanz nicht wie eine wandelnde Geschichtsstunde der DDR zu wirken. Die interne Logik ist bestechend: Wer das Volk vertreten will, muss auch genauso verzweifelt auf das Ende des Monats warten wie ein prekär beschäftigter Geisteswissenschaftler im zwölften Semester. Die Punchline ist so bitter wie ein Espresso ohne Zucker in einer ostdeutschen Betriebskantine: Die Linke enteignet nun endlich die einzige Gruppe, die sie noch unter Kontrolle hat – sich selbst. Damit ist der parlamentarische Weg zum Kommunismus geebnet, denn wer sich Kaviar nicht mehr leisten kann, wird automatisch zum authentischen Anwalt der Currywurst-Fraktion. Es bleibt abzuwarten, ob die Betroffenen nun konsequent sind und die restlichen Diäten in Form von Wandzeitungen und Agitprop-Stickern an die Wähler verteilen. Am Ende steht die Erkenntnis, dass Die Linke die soziale Frage nun endlich gelöst hat: Wenn alle gleich arm sind, gibt es zumindest keinen Neid mehr innerhalb der Fraktionsvorsitzenden-WG.
Inland

Enteignung am eigenen Leib: Die Linke führt Schonkost-Sozialismus für Parlamentarier ein

In einem beispiellosen Akt politischer Selbstkannibalisierung hat Die Linke auf ihrem Parteitag beschlossen, dass ihre Abgeordneten künftig für das Gehalt eines gehobenen Bestatters arbeiten müssen. Während das politische Berlin üblicherweise damit beschäftigt ist, Diäten so unauffällig zu erhöhen wie die Grundsteuer in einer Kleinstadt, wählt die Resterampe des demokratischen Sozialismus den Weg der radikalen Askese. 5.300 Euro brutto – das ist in Berlin-Mitte gerade mal genug, um eine Zweizimmerwohnung im Hinterhaus und drei handgefilterte Hafermilch-Lattes pro Woche zu finanzieren. Es ist die ultimative Demütigung für ein Personal, das ohnehin zwischen ideologischem Burnout und dem verzweifelten Versuch schwankt, bei Markus Lanz nicht wie eine wandelnde Geschichtsstunde der DDR zu wirken. Die interne Logik ist bestechend: Wer das Volk vertreten will, muss auch genauso verzweifelt auf das Ende des Monats warten wie ein prekär beschäftigter Geisteswissenschaftler im zwölften Semester. Die Punchline ist so bitter wie ein Espresso ohne Zucker in einer ostdeutschen Betriebskantine: Die Linke enteignet nun endlich die einzige Gruppe, die sie noch unter Kontrolle hat – sich selbst. Damit ist der parlamentarische Weg zum Kommunismus geebnet, denn wer sich Kaviar nicht mehr leisten kann, wird automatisch zum authentischen Anwalt der Currywurst-Fraktion. Es bleibt abzuwarten, ob die Betroffenen nun konsequent sind und die restlichen Diäten in Form von Wandzeitungen und Agitprop-Stickern an die Wähler verteilen. Am Ende steht die Erkenntnis, dass Die Linke die soziale Frage nun endlich gelöst hat: Wenn alle gleich arm sind, gibt es zumindest keinen Neid mehr innerhalb der Fraktionsvorsitzenden-WG.

21.06.2026, 16:01 · Ausgabe Nr. 114

Original Nachricht

Nach parteiinternem Streit nun ein Kompromiss: Die Linke hat sich auf ihrem Parteitag auf einen Gehaltsdeckel für ihre Abgeordnete geeinigt. Die sollen auf einen Großteil ihrer Diäten verzichten.

Quelle: tagesschau.de