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In einem beispiellosen Akt politischer Selbstverstümmelung hat Luigi Pantisano nun versucht, den Scherbenhaufen seiner Rhetorik mit dem Klebstoff christlicher Demut zu kitten. Nachdem der Linken-Chef die CDU fälschlicherweise als Vertreter einer faschistischen Politik bezeichnete, ruderte er nun so heftig zurück, dass Beobachter bereits eine Seekrankheit beim bloßen Zusehen befürchteten. Unter Tränen der Selbsterkenntnis gab Pantisano zu, dass es ein kapitaler Fehler war, eine Partei, die lediglich die soziale Kälte einer sibirischen Winternacht mit der moralischen Flexibilität eines Gummibärchens kombiniert, pauschal als faschistisch zu brandmarken. Doch Carsten Linnemann, der personifizierte Sidekick der deutschen Neoliberalität, wies das Friedensangebot mit der unterkühlten Arroganz eines Sparkassendirektors zurück, der einem Obdachlosen den Überziehungskredit verweigert. Linnemann machte deutlich, dass man in der CDU erst dann von einer ernstgemeinten Entschuldigung spricht, wenn der Bittsteller mindestens drei Kniebeugen auf dem Parteitagslogo vollzieht und dabei lautstark das gesamte Inhaltsverzeichnis des Ludwig-Erhard-Hauses rezitiert. Die Empörung in der Union bleibt unversöhnlich: Es sei eine unverschämte Herabwürdigung der konservativen Kernkompetenz, wenn man ihre gepflegte Ablehnung von Fortschritt und Empathie so plump mit historischen Gräueltaten verwechselt, wo man doch eigentlich nur für einen gepflegten Stillstand im Maßanzug steht. Pantisano steht nun da wie ein Staubsaugervertreter, der aus Versehen bei der Konkurrenz geklingelt hat: Man nimmt ihm nicht einmal mehr den Defekt ab. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass die Linke derzeit so viel politisches Gewicht hat wie ein Heliumballon in einer Reißnagelfabrik, während Linnemann bewiesen hat, dass man für echte Vergebung in der Union mindestens einen Aufsichtsratsposten oder ein abgeschlossenes Korruptionsverfahren vorweisen muss.
Inland

Flugunfähiges Brathähnchen Pantisano entschuldigt sich für Verwechslung von Schwarz mit Braun

In einem beispiellosen Akt politischer Selbstverstümmelung hat Luigi Pantisano nun versucht, den Scherbenhaufen seiner Rhetorik mit dem Klebstoff christlicher Demut zu kitten. Nachdem der Linken-Chef die CDU fälschlicherweise als Vertreter einer faschistischen Politik bezeichnete, ruderte er nun so heftig zurück, dass Beobachter bereits eine Seekrankheit beim bloßen Zusehen befürchteten. Unter Tränen der Selbsterkenntnis gab Pantisano zu, dass es ein kapitaler Fehler war, eine Partei, die lediglich die soziale Kälte einer sibirischen Winternacht mit der moralischen Flexibilität eines Gummibärchens kombiniert, pauschal als faschistisch zu brandmarken. Doch Carsten Linnemann, der personifizierte Sidekick der deutschen Neoliberalität, wies das Friedensangebot mit der unterkühlten Arroganz eines Sparkassendirektors zurück, der einem Obdachlosen den Überziehungskredit verweigert. Linnemann machte deutlich, dass man in der CDU erst dann von einer ernstgemeinten Entschuldigung spricht, wenn der Bittsteller mindestens drei Kniebeugen auf dem Parteitagslogo vollzieht und dabei lautstark das gesamte Inhaltsverzeichnis des Ludwig-Erhard-Hauses rezitiert. Die Empörung in der Union bleibt unversöhnlich: Es sei eine unverschämte Herabwürdigung der konservativen Kernkompetenz, wenn man ihre gepflegte Ablehnung von Fortschritt und Empathie so plump mit historischen Gräueltaten verwechselt, wo man doch eigentlich nur für einen gepflegten Stillstand im Maßanzug steht. Pantisano steht nun da wie ein Staubsaugervertreter, der aus Versehen bei der Konkurrenz geklingelt hat: Man nimmt ihm nicht einmal mehr den Defekt ab. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass die Linke derzeit so viel politisches Gewicht hat wie ein Heliumballon in einer Reißnagelfabrik, während Linnemann bewiesen hat, dass man für echte Vergebung in der Union mindestens einen Aufsichtsratsposten oder ein abgeschlossenes Korruptionsverfahren vorweisen muss.

22.06.2026, 16:02 · Ausgabe Nr. 128

Original Nachricht

Mit seiner Äußerung über vermeintlich "faschistische Politik" der CDU hatte Linken-Parteichef Pantisano für große Empörung gesorgt. Nun ruderte er zurück. Doch CDU-Generalsekretär Linnemann lehnt die Entschuldigung ab.

Quelle: tagesschau.de