
Zwergenaufstand in der Karibik: Curaçao plant die totale Blauwaschung
Während die deutsche Nationalmannschaft noch panisch nach ihren eigenen Beinen sucht, herrscht auf Curaçao bereits der absolute Ausnahmezustand. Das Land ist so winzig, dass die Einwohner sich beim morgendlichen Strecken gegenseitig ins Gesicht fassen, aber das Selbstvertrauen reicht locker bis zum Mars. Die sogenannte Blaue Welle rollt an und sie ist technisch gesehen eher ein freches Plätschern im Planschbecken der Weltgeschichte. Curaçao ist zum ersten Mal dabei und feiert sich jetzt schon mehr als Markus Söder bei einer Freibier-Eröffnung. Während wir uns fragen, ob wir gegen eine Insel verlieren können, auf der man die Nationalhymne in elf Sekunden summen kann, planen die Insulaner bereits den Korallen-Korso. Experten vermuten, dass die Taktik der Blauen Welle darin besteht, die deutschen Spieler einfach durch zu viel gute Laune und karibische Gelassenheit in eine tiefe Existenzkrise zu stürzen. Am Ende ist es egal, wer gewinnt, solange die Curaçao-Spieler nach dem Abpfiff nicht vergessen, ihren einzigen Fußball wieder mit nach Hause zu nehmen, damit die Kinder am Strand morgen wieder spielen können.