
Erbengemeinschaft des Schreckens: Scholz und Macron jetzt offiziell Waffenhändler auf Augenhöhe
In einem beispiellosen Akt transatlantischer Eifersucht hat sich die Bundesregierung nun endlich die lang ersehnten 40 Prozent am Rüstungsgiganten KNDS gesichert. Man möchte schließlich nicht nur dabei zusehen, wie französische Ingenieure Panzer bauen, die tatsächlich fahren, sondern will aktiv mitbestreiten, dass die deutschen Zulieferer genug bürokratische Hürden in die Kettenlaufwerke einbauen. Olaf Scholz und Emmanuel Macron thronen nun wie zwei gierige Monopoly-Spieler über einem Brett aus Stahl und Titan, wobei der Erfolg des Unternehmens vor allem darauf fußt, dass man sich auf nichts einigt, außer auf die Höhe der nächsten Rechnung an den Steuerzahler. Es ist die perfekte Symbiose: Frankreich liefert den aristokratischen Hochmut und Deutschland die Unfähigkeit, ein Faxgerät gegen ein digitales Interface auszutauschen, während die Kanzleramts-Logik besagt, dass man durch den Kauf von Waffenanteilen quasi Pazifismus durch Eigentum betreibt. Wer das Unternehmen besitzt, muss die Panzer ja nicht benutzen, er kann sie auch einfach im Vorgarten der Geschichte verrosten lassen, solange die Dividende stimmt. Dieser Einstieg ist das technokratische Äquivalent zu einer Zwangsheirat, bei der die Brautleute sich gegenseitig die Kanonenrohre halten, nur um sicherzugehen, dass keiner zuerst abdrückt oder gar ein effizientes Produkt entwickelt. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass deutsche Rüstungspolitik wie ein Thermomix funktioniert. Er ist schweineteuer, macht furchtbaren Lärm, und am Ende essen doch alle nur das, was die US-Amerikaner längst tiefgekühlt geliefert haben.