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Zehn Jahre nach der kollektiven Grundgesetz-Verbrennung auf der Insel ziehen deutsche Exporteure eine Bilanz, die so düster ist wie ein kulinarischer Abend in Birmingham. Was als heroischer Befreiungsschlag gegen die vermeintliche Knute Brüsseler Gurkenkrümmungsdiktate begann, hat sich zu einem ökonomischen Slapstick-Prunkstück entwickelt, bei dem Großbritannien die Hauptrolle als nackter Mann in einer Dornenhecke spielt. Deutsche Unternehmen, die früher ihre Waren so reibungslos über den Kanal schifften wie Korruptionsgelder in die Schweiz, stehen heute vor einem bürokratischen Festungswall, der selbst Franz Kafka eine Erektion beschert hätte. Die britische Wirtschaft gleicht derweil einem Butler, der sich aus Protest gegen die unhöfliche Herrschaft beide Beine amputiert hat und sich nun wundert, warum das Servieren des Afternoon Tea so beschwerlich geworden ist. Während die Brexiteers noch immer behaupten, der herbeigerufene wirtschaftliche Herzstillstand sei lediglich eine tiefenentspannte Meditationsphase vor dem globalen Durchbruch, blickt die deutsche Industrie fassungslos auf das Wrack. Man muss den Briten lassen: Die Konsequenz, mit der sie ihren Wohlstand für den Fetisch der Souveränität geopfert haben, ist bewundernswert radikal. Es ist das weltweit erste Mal, dass eine gesamte Nation beschlossen hat, wirtschaftlich wieder auf das Niveau von Jägern und Sammlern zurückzukehren, nur um die Kontrolle darüber zu haben, wer die Beeren pflückt. Am Ende bleibt die Erkenntnis: Der Brexit ist wie eine Scheidung, bei der man das Haus abbrennt, das Auto versenkt und den Hund fressen muss, nur um dem Ex-Partner zu beweisen, dass man die Schlüsselgewalt über den leeren Briefkasten hat.
Wirtschaft

Inselbegabung zur Selbstverstümmelung: Britische Wirtschaft feiert zehnten Jahrestag der erfolgreichen Isolationsfolter

Zehn Jahre nach der kollektiven Grundgesetz-Verbrennung auf der Insel ziehen deutsche Exporteure eine Bilanz, die so düster ist wie ein kulinarischer Abend in Birmingham. Was als heroischer Befreiungsschlag gegen die vermeintliche Knute Brüsseler Gurkenkrümmungsdiktate begann, hat sich zu einem ökonomischen Slapstick-Prunkstück entwickelt, bei dem Großbritannien die Hauptrolle als nackter Mann in einer Dornenhecke spielt. Deutsche Unternehmen, die früher ihre Waren so reibungslos über den Kanal schifften wie Korruptionsgelder in die Schweiz, stehen heute vor einem bürokratischen Festungswall, der selbst Franz Kafka eine Erektion beschert hätte. Die britische Wirtschaft gleicht derweil einem Butler, der sich aus Protest gegen die unhöfliche Herrschaft beide Beine amputiert hat und sich nun wundert, warum das Servieren des Afternoon Tea so beschwerlich geworden ist. Während die Brexiteers noch immer behaupten, der herbeigerufene wirtschaftliche Herzstillstand sei lediglich eine tiefenentspannte Meditationsphase vor dem globalen Durchbruch, blickt die deutsche Industrie fassungslos auf das Wrack. Man muss den Briten lassen: Die Konsequenz, mit der sie ihren Wohlstand für den Fetisch der Souveränität geopfert haben, ist bewundernswert radikal. Es ist das weltweit erste Mal, dass eine gesamte Nation beschlossen hat, wirtschaftlich wieder auf das Niveau von Jägern und Sammlern zurückzukehren, nur um die Kontrolle darüber zu haben, wer die Beeren pflückt. Am Ende bleibt die Erkenntnis: Der Brexit ist wie eine Scheidung, bei der man das Haus abbrennt, das Auto versenkt und den Hund fressen muss, nur um dem Ex-Partner zu beweisen, dass man die Schlüsselgewalt über den leeren Briefkasten hat.

24.06.2026, 07:01 · Ausgabe Nr. 145

Original Nachricht

Das britische Brexit-Votum war eine Zäsur - auch für die deutsche Wirtschaft. Für Unternehmen, die mit Großbritannien Handel treiben, brachen chaotische Zustände aus. Die Bilanz nach zehn Jahren bleibt ernüchternd. Von A. Schuster.

Quelle: tagesschau.de