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In einer Glanzleistung koordinierten Stillstands hat die Deutsche Bahn bewiesen, dass sie nicht einmal mehr Sabotage von außen benötigt, um das Land in die vorindustrielle Agonie zu stürzen. Während SWR-Bahnexperte Frieder Kümmerer messerscharf ein Managementversagen auf Ebenen diagnostiziert, deren Existenz normale Sterbliche nur aus Dante Alighieris Inferno kennen, schiebt der Konzern die Schuld auf ein fehlerhaftes Software-Update. Es ist die technologische Entsprechung dazu, ein Betriebssystem auf einer Kaffeemühle installieren zu wollen, während der CEO Richard Lutz versucht, die Verspätungsstatistik mit einem Edding zu korrigieren. Die Sicherheitsbehörden geben Entwarnung: Weder russische Hacker noch anarchistische Splittergruppen hätten ein Interesse daran, ein System zu sabotieren, das sich bereits in einem Zustand permanenter Selbstauflösung befindet. Man greift schließlich keinen Boxkämpfer an, der sich bereits beim Betreten des Rings beide Knie zertrümmert hat. Das Versagen ist derart umfassend, dass man fast von einer nostalgischen Performance-Art sprechen muss, die den Reisenden die Kostbarkeit von Zeit in einem Vakuum aus Hoffnungslosigkeit vor Augen führt. Während die Führungsetage wahrscheinlich noch immer versucht, den USB-Stick in den Toaster zu stecken, bleibt festzuhalten: Bei der Bahn ist der Fehler kein Bug, sondern das einzige verlässliche Feature. Wer in diesem Land pünktlich ankommen will, sollte das Schienennetz großräumig umfahren oder direkt auf die Erfindung des Beamtens durch Teleportation warten, die vermutlich schneller marktreif ist als eine funktionierende S-Bahn-Anbindung in Stuttgart.
Wirtschaft

Bahn-Update: Digitales Armageddon trifft auf analoge Inkompetenz des vorletzten Jahrhunderts

In einer Glanzleistung koordinierten Stillstands hat die Deutsche Bahn bewiesen, dass sie nicht einmal mehr Sabotage von außen benötigt, um das Land in die vorindustrielle Agonie zu stürzen. Während SWR-Bahnexperte Frieder Kümmerer messerscharf ein Managementversagen auf Ebenen diagnostiziert, deren Existenz normale Sterbliche nur aus Dante Alighieris Inferno kennen, schiebt der Konzern die Schuld auf ein fehlerhaftes Software-Update. Es ist die technologische Entsprechung dazu, ein Betriebssystem auf einer Kaffeemühle installieren zu wollen, während der CEO Richard Lutz versucht, die Verspätungsstatistik mit einem Edding zu korrigieren. Die Sicherheitsbehörden geben Entwarnung: Weder russische Hacker noch anarchistische Splittergruppen hätten ein Interesse daran, ein System zu sabotieren, das sich bereits in einem Zustand permanenter Selbstauflösung befindet. Man greift schließlich keinen Boxkämpfer an, der sich bereits beim Betreten des Rings beide Knie zertrümmert hat. Das Versagen ist derart umfassend, dass man fast von einer nostalgischen Performance-Art sprechen muss, die den Reisenden die Kostbarkeit von Zeit in einem Vakuum aus Hoffnungslosigkeit vor Augen führt. Während die Führungsetage wahrscheinlich noch immer versucht, den USB-Stick in den Toaster zu stecken, bleibt festzuhalten: Bei der Bahn ist der Fehler kein Bug, sondern das einzige verlässliche Feature. Wer in diesem Land pünktlich ankommen will, sollte das Schienennetz großräumig umfahren oder direkt auf die Erfindung des Beamtens durch Teleportation warten, die vermutlich schneller marktreif ist als eine funktionierende S-Bahn-Anbindung in Stuttgart.

24.06.2026, 16:00 · Ausgabe Nr. 153

Original Nachricht

Die Bahn vermutet ein fehlerhaftes Software-Update hinter der Störung, berichtet der SWR-Bahnexperte Frieder Kümmerer. Er spricht von einem Managementversagen. Auch Sicherheitsbehörden gehen nicht von Sabotage oder einer Cyberattacke aus.

Quelle: tagesschau.de