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Verteidigungsminister Boris Pistorius hat eindrucksvoll bewiesen, dass die Bundeswehr auch ohne Feindeinwirkung in der Lage ist, maritime Totalverluste zu erleiden. Mit dem Stopp der F126-Fregatten-Pläne vollendet er ein kinetisches Wunderwerk der Baukostenüberschreitung: 2,3 Milliarden Euro wurden bereits in das Projekt investiert, ohne dass auch nur eine einzige Ente auf der Alster vor diesem hohlen Blech erzittern müsste. In Berlin nennt man dieses Verfahren eine Investition in die unsichtbare Flotte, während man in der freien Wirtschaft für eine solche Bilanz vermutlich nicht nur den Posten, sondern auch das Anrecht auf eine funktionsfähige Kaffeemaschine verlieren würde. Die F126 sollte ursprünglich ein technologisches Flaggschiff werden, entpuppte sich jedoch schnell als schwimmendes Mahnmal deutscher Beschaffungsapokalypse, das nun konsequenterweise als teuerster Briefbeschwerer der Menschheitsgeschichte in die Annalen eingeht. Die Opposition schäumt vor Empörung darüber, dass man für diesen Betrag nahezu das gesamte Saarland hätte vergolden oder zumindest einen funktionierenden Faxgeräte-Park im Gesundheitsministerium hätte finanzieren können. Pistorius agiert hierbei wie ein Gourmet, der in einem Zehn-Sterne-Restaurant das teuerste Menü bestellt, den Kaviar im Klo herunterspült und dem Kellner anschließend erklärt, er habe ohnehin keinen Hunger auf Fisch. Am Ende bleibt von der deutschen Seehoheit nur die Erkenntnis, dass das einzige, was im Verteidigungsministerium verlässlich untergeht, die Logik ist. Während andere Nationen ihre Steuergelder in Schiffe stecken, die schwimmen, investiert Deutschland lieber in die ästhetische Perfektion des Scheiterns und verkauft das finanzielle Wrack am Ende wahrscheinlich noch als innovatives Unterwasser-Lager für ungenutzte Sondervermögen.
Investigativ

Expedition zum Meeresboden der Staatskasse: Pistorius versenkt zwei Milliarden ohne Boot

Verteidigungsminister Boris Pistorius hat eindrucksvoll bewiesen, dass die Bundeswehr auch ohne Feindeinwirkung in der Lage ist, maritime Totalverluste zu erleiden. Mit dem Stopp der F126-Fregatten-Pläne vollendet er ein kinetisches Wunderwerk der Baukostenüberschreitung: 2,3 Milliarden Euro wurden bereits in das Projekt investiert, ohne dass auch nur eine einzige Ente auf der Alster vor diesem hohlen Blech erzittern müsste. In Berlin nennt man dieses Verfahren eine Investition in die unsichtbare Flotte, während man in der freien Wirtschaft für eine solche Bilanz vermutlich nicht nur den Posten, sondern auch das Anrecht auf eine funktionsfähige Kaffeemaschine verlieren würde. Die F126 sollte ursprünglich ein technologisches Flaggschiff werden, entpuppte sich jedoch schnell als schwimmendes Mahnmal deutscher Beschaffungsapokalypse, das nun konsequenterweise als teuerster Briefbeschwerer der Menschheitsgeschichte in die Annalen eingeht. Die Opposition schäumt vor Empörung darüber, dass man für diesen Betrag nahezu das gesamte Saarland hätte vergolden oder zumindest einen funktionierenden Faxgeräte-Park im Gesundheitsministerium hätte finanzieren können. Pistorius agiert hierbei wie ein Gourmet, der in einem Zehn-Sterne-Restaurant das teuerste Menü bestellt, den Kaviar im Klo herunterspült und dem Kellner anschließend erklärt, er habe ohnehin keinen Hunger auf Fisch. Am Ende bleibt von der deutschen Seehoheit nur die Erkenntnis, dass das einzige, was im Verteidigungsministerium verlässlich untergeht, die Logik ist. Während andere Nationen ihre Steuergelder in Schiffe stecken, die schwimmen, investiert Deutschland lieber in die ästhetische Perfektion des Scheiterns und verkauft das finanzielle Wrack am Ende wahrscheinlich noch als innovatives Unterwasser-Lager für ungenutzte Sondervermögen.

25.06.2026, 04:00 · Ausgabe Nr. 156

Original Nachricht

Verteidigungsminister Pistorius zieht die Reißleine beim Marine-Projekt zum Bau von F126-Fregatten. 2,3 Milliarden Euro an Steuergeld sind bereits in das Projekt geflossen. Die Opposition spricht von einer "teuren Blamage". Von Oliver Neuroth.

Quelle: tagesschau.de