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Während die Finanzwelt gebannt auf die Bilanzen des Chip-Giganten Micron starrt, als hinge das Schicksal der Zivilisation von der Rechenleistung smarter Toaster ab, offenbart sich im Rüstungssektor die wahre deutsche Kernkompetenz: die profitable Panikvermeidung. Dass der DAX angesichts drohender diplomatischer Annäherungsversuche nervös zuckt, ist nur folgerichtig. Wer braucht schon künstliche Intelligenz, wenn die natürliche Dummheit der Menschheit seit Jahrzehnten für stabile Absätze bei Rheinmetall sorgt? Die Anleger fürchten derzeit nichts mehr als den plötzlichen Ausbruch von Vernunft, da ein globaler Händedruck das Kurs-Gewinn-Verhältnis empfindlicher stören könnte als ein kompletter Systemausfall bei Micron. Es ist die hohe Kunst des modernen Kapitalismus, dass man CPUs nur entwickelt, um die Flugbahn von Projektilen präziser zu berechnen, während der Marktbericht so tut, als ginge es um technischen Fortschritt. In Wahrheit ist die Börse der einzige Ort, an dem ein Defekt an der Bremsanlage eines Panzers als potenzielles Konjunkturprogramm für Ersatzteile gefeiert wird. Man wartet auf Micron, hofft aber insgeheim, dass die einzige Halbleiter-Knappheit die ist, die in den Köpfen der politischen Entscheider herrscht. Wer heute noch in Windräder investiert, hat den Schuss schlichtweg nicht gehört, während die Rüstungslobby den Champagner bereits kühlt, sobald irgendwo auf der Welt ein Diplomat stolpert. Am Ende bleibt die Erkenntnis: Ein Chip im Kopf ist zwar die Zukunft von Silicon Valley, aber ein Loch im Budget durch ungenutzte Großkaliber ist die wahre Inflationsbremse für das Portfolio des kleinen Mannes, der gerne großzügig über Leichenwerte hinwegsieht, solange die Dividende stimmt.
Wirtschaft

Friedensgefahr abgewendet: Börse setzt erneut auf die bewährte Rendite durch Halbleiter-Massaker

Während die Finanzwelt gebannt auf die Bilanzen des Chip-Giganten Micron starrt, als hinge das Schicksal der Zivilisation von der Rechenleistung smarter Toaster ab, offenbart sich im Rüstungssektor die wahre deutsche Kernkompetenz: die profitable Panikvermeidung. Dass der DAX angesichts drohender diplomatischer Annäherungsversuche nervös zuckt, ist nur folgerichtig. Wer braucht schon künstliche Intelligenz, wenn die natürliche Dummheit der Menschheit seit Jahrzehnten für stabile Absätze bei Rheinmetall sorgt? Die Anleger fürchten derzeit nichts mehr als den plötzlichen Ausbruch von Vernunft, da ein globaler Händedruck das Kurs-Gewinn-Verhältnis empfindlicher stören könnte als ein kompletter Systemausfall bei Micron. Es ist die hohe Kunst des modernen Kapitalismus, dass man CPUs nur entwickelt, um die Flugbahn von Projektilen präziser zu berechnen, während der Marktbericht so tut, als ginge es um technischen Fortschritt. In Wahrheit ist die Börse der einzige Ort, an dem ein Defekt an der Bremsanlage eines Panzers als potenzielles Konjunkturprogramm für Ersatzteile gefeiert wird. Man wartet auf Micron, hofft aber insgeheim, dass die einzige Halbleiter-Knappheit die ist, die in den Köpfen der politischen Entscheider herrscht. Wer heute noch in Windräder investiert, hat den Schuss schlichtweg nicht gehört, während die Rüstungslobby den Champagner bereits kühlt, sobald irgendwo auf der Welt ein Diplomat stolpert. Am Ende bleibt die Erkenntnis: Ein Chip im Kopf ist zwar die Zukunft von Silicon Valley, aber ein Loch im Budget durch ungenutzte Großkaliber ist die wahre Inflationsbremse für das Portfolio des kleinen Mannes, der gerne großzügig über Leichenwerte hinwegsieht, solange die Dividende stimmt.

25.06.2026, 04:01 · Ausgabe Nr. 158

Original Nachricht

Vor erwarteten Zahlen des Chipherstellers Micron blieb es an der Börse heute ruhig. Helle Aufregung gibt es allerdings im Rüstungssektor.

Quelle: tagesschau.de