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In einer Glanzleistung deutscher Ingenieurskunst, die selbst die Pyramidenbauer wie hektische Amateure wirken lässt, hat die Deutsche Bahn eine erneute Verschiebung des Projekts Stuttgart 21 auf das Jahr 2031 verkündet. Gleichzeitig steigt das Budget um läppische drei Milliarden Euro, was in Bahn-Währung etwa drei verspäteten ICE-Bordbistros und einer Wagenladung defekter Klimaanlagen entspricht. Ein interner Bericht offenbart nun Versäumnisse, die so monumental sind, dass man sie eigentlich unter Denkmalschutz stellen müsste, bevor sie fertiggestellt werden. Es ist bewundernswert: Während Elon Musk Raketen auf dem Mars landen will, scheitert der ehemalige Staatskonzern in Baden-Württemberg bereits an der physikalischen Grundtatkraft, ein Loch so zu graben, dass am Ende nicht bloß ein schwarzes Loch für Steuergelder entsteht. Die Bahn-Vorstände argumentieren, dass die Verzögerung notwendig sei, um sicherzustellen, dass die zukünftigen Fahrgäste bereits im Rollator-Alter sind und somit die mangelnde Barrierefreiheit des Tiefbahnhofs gar nicht mehr als Mangel, sondern als sportliche Herausforderung wahrnehmen. Man muss den Optimismus der Verantwortlichen förmlich riechen – es ist der Duft von verbranntem Geld und dem Schweiß von Beamten, die beim Ausfüllen von Entschuldigungsformularen Überstunden machen. Wer hätte ahnen können, dass Geologie komplexer ist als die Preisstruktur der BahnCard 50. Am Ende wird Stuttgart 21 ohnehin nur als das teuerste Museum für eine ausgestorbene Technologie namens Schienenverkehr in die Geschichte eingehen, während die Anwohner bis 2031 lernen müssen, dass Baustellenlärm eigentlich ein avantgardistisches Meditationskonzert für leidensfähige Wähler ist.
Wirtschaft

Bahn kündigt Umbenennung in Stuttgart 2100 an um Erwartungsmanagement zu optimieren

In einer Glanzleistung deutscher Ingenieurskunst, die selbst die Pyramidenbauer wie hektische Amateure wirken lässt, hat die Deutsche Bahn eine erneute Verschiebung des Projekts Stuttgart 21 auf das Jahr 2031 verkündet. Gleichzeitig steigt das Budget um läppische drei Milliarden Euro, was in Bahn-Währung etwa drei verspäteten ICE-Bordbistros und einer Wagenladung defekter Klimaanlagen entspricht. Ein interner Bericht offenbart nun Versäumnisse, die so monumental sind, dass man sie eigentlich unter Denkmalschutz stellen müsste, bevor sie fertiggestellt werden. Es ist bewundernswert: Während Elon Musk Raketen auf dem Mars landen will, scheitert der ehemalige Staatskonzern in Baden-Württemberg bereits an der physikalischen Grundtatkraft, ein Loch so zu graben, dass am Ende nicht bloß ein schwarzes Loch für Steuergelder entsteht. Die Bahn-Vorstände argumentieren, dass die Verzögerung notwendig sei, um sicherzustellen, dass die zukünftigen Fahrgäste bereits im Rollator-Alter sind und somit die mangelnde Barrierefreiheit des Tiefbahnhofs gar nicht mehr als Mangel, sondern als sportliche Herausforderung wahrnehmen. Man muss den Optimismus der Verantwortlichen förmlich riechen – es ist der Duft von verbranntem Geld und dem Schweiß von Beamten, die beim Ausfüllen von Entschuldigungsformularen Überstunden machen. Wer hätte ahnen können, dass Geologie komplexer ist als die Preisstruktur der BahnCard 50. Am Ende wird Stuttgart 21 ohnehin nur als das teuerste Museum für eine ausgestorbene Technologie namens Schienenverkehr in die Geschichte eingehen, während die Anwohner bis 2031 lernen müssen, dass Baustellenlärm eigentlich ein avantgardistisches Meditationskonzert für leidensfähige Wähler ist.

27.06.2026, 07:00 · Ausgabe Nr. 189

Original Nachricht

Dass es mit Stuttgart 21 noch länger dauern wird, war schon bekannt. Jetzt wird es auch weiter teurer. Ein interner Bericht legt viele Versäumnisse des Mega-Projekts offen.

Quelle: tagesschau.de