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In einer Glanzleistung strategischer Selbstverzwergung rüstet sich die Wolfsburger Führungsetage für den Endgegner der deutschen Automobilindustrie: die Realität. Während man jahrelang in den Chefetagen glaubte, Softwareprobleme ließen sich durch das bloße Stapeln von Lederpolstern lösen, folgt nun die Quittung in Form einer personellen Planierraupe. Bis zu 100.000 Mitarbeiter sollen demnächst die Gelegenheit erhalten, sich als freischaffende Fußgänger neu zu erfinden. Es ist die ultimative Transformation vom Verbrenner zum Verpisser. Offenbar verfolgt der VW-Vorstand das ambitionierte Ziel, den Konzern so weit zu verschlanken, bis am Ende nur noch ein einziger, hochbezahlter CEO übrig bleibt, der weinend ein handgeschnitztes Holzmodell eines Golf II durch eine leere Fabrikhalle schiebt. Der Aufsichtsrat trifft sich am 9. Juli, vermutlich um zu debattieren, ob man die entlassenen Werksarbeiter nicht kosteneffizient als menschliche Ersatzteile in die verbleibenden Luxus-SUVs einbauen kann. Es wäre die erste echte Innovation aus Niedersachsen seit der Erfindung der Currywurst, die künftig wohl ohnehin durch Leitungswasser und Hoffnung ersetzt wird. Die Botschaft an die Belegschaft ist so klar wie ein frisch polierter Kotflügel: Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen – und zwar stempeln. Wer hätte gedacht, dass das 'V' in VW eines Tages für 'Vakuum' stehen würde? In Wolfsburg brennt nicht mehr die Hütte, dort wird bereits die Asche auf ihre Exportfähigkeit geprüft. Am Ende bleibt nur die Hoffnung, dass die Abfindungen zumindest für ein gebrauchtes Fahrrad reichen, denn Autos kann sich bei diesem Arbeitgeber bald ohnehin niemand mehr leisten.
Wirtschaft

Vom Volkswagen zum Volk ohne Wagen: Konzernspitze probt die totale Entkernung

In einer Glanzleistung strategischer Selbstverzwergung rüstet sich die Wolfsburger Führungsetage für den Endgegner der deutschen Automobilindustrie: die Realität. Während man jahrelang in den Chefetagen glaubte, Softwareprobleme ließen sich durch das bloße Stapeln von Lederpolstern lösen, folgt nun die Quittung in Form einer personellen Planierraupe. Bis zu 100.000 Mitarbeiter sollen demnächst die Gelegenheit erhalten, sich als freischaffende Fußgänger neu zu erfinden. Es ist die ultimative Transformation vom Verbrenner zum Verpisser. Offenbar verfolgt der VW-Vorstand das ambitionierte Ziel, den Konzern so weit zu verschlanken, bis am Ende nur noch ein einziger, hochbezahlter CEO übrig bleibt, der weinend ein handgeschnitztes Holzmodell eines Golf II durch eine leere Fabrikhalle schiebt. Der Aufsichtsrat trifft sich am 9. Juli, vermutlich um zu debattieren, ob man die entlassenen Werksarbeiter nicht kosteneffizient als menschliche Ersatzteile in die verbleibenden Luxus-SUVs einbauen kann. Es wäre die erste echte Innovation aus Niedersachsen seit der Erfindung der Currywurst, die künftig wohl ohnehin durch Leitungswasser und Hoffnung ersetzt wird. Die Botschaft an die Belegschaft ist so klar wie ein frisch polierter Kotflügel: Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen – und zwar stempeln. Wer hätte gedacht, dass das 'V' in VW eines Tages für 'Vakuum' stehen würde? In Wolfsburg brennt nicht mehr die Hütte, dort wird bereits die Asche auf ihre Exportfähigkeit geprüft. Am Ende bleibt nur die Hoffnung, dass die Abfindungen zumindest für ein gebrauchtes Fahrrad reichen, denn Autos kann sich bei diesem Arbeitgeber bald ohnehin niemand mehr leisten.

27.06.2026, 07:02 · Ausgabe Nr. 191

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Der VW-Vorstand plant offenbar einen größeren Stellenabbau als bisher bekannt. Medienberichten zufolge könnten weltweit bis zu 100.000 Arbeitsplätze gestrichen werden. Der Aufsichtsrat soll am 9. Juli darüber beraten.

Quelle: tagesschau.de