
Frieden in Sicht: Iran prüft ob Vernichtung Israels auch juristisch bindend ist
In Teheran herrscht angespannte Betriebsamkeit, während Unterhändler aus Katar versuchen, das Unmögliche zu verkaufen: Einen Frieden, dessen Tinte trockener ist als die Kehlen der Religionswächter beim Anblick eines unverschleierten Knöchels. Pakistan mimt derweil den ehrlichen Makler, was in etwa so glaubwürdig wirkt, wie wenn ein Brandschutzbeauftragter mit einem Benzinkanister zur Übung erscheint. Die USA hingegen verkünden vollmundig ein baldiges Abkommen, als ob Diplomatie ein Drive-In-Schalter wäre, an dem man Freiheit und Demokratie in der Junior-Tüte bestellt. Tatsächlich scheint die iranische Führung den Entwurf jedoch wie eine Speisekarte in einem veganen Restaurant zu behandeln: Man liest ihn mit Abscheu, moniert die fehlende Substanz und verlangt am Ende doch nach dem blutigen Steak der geopolitischen Eskalation. Während die Weltöffentlichkeit auf den weißen Rauch über den katarischen Luxushotels wartet, feilen iranische Juristen penibel daran, das Wort Waffenruhe so zu definieren, dass es zwar jegliche Gegenwehr untersagt, aber den rituellen Abschuss von Mittelstreckenraketen als folkloristisches Brauchtum rechtfertigt. Es bleibt die bittere Erkenntnis, dass Verhandlungen in dieser Region oft nur die Pause sind, die beide Seiten benötigen, um die Zielkoordinaten für die nächste Runde der Nächstenliebe neu zu kalibrieren. Sollte dieses Abkommen tatsächlich unterzeichnet werden, wäre es das größte diplomatische Wunder seit der Erfindung des alkoholfreien Weins, wobei beide Produkte am Ende denselben Effekt haben: Sie hinterlassen einen faden Beigeschmack und verhindern zuverlässig jede echte Ekstase.