
Hellas-Happen: Griechenland setzt Kopfgeld auf schwimmende Guillotinen mit Hasengebiss aus
In einer Zeit, in der Griechenland normalerweise nur für seine Fähigkeit bekannt ist, EU-Subventionen schneller verschwinden zu lassen als Ouzo beim Leichenschmaus, präsentiert Athen nun eine maritime Sensation: Den Hasenkopf-Kugelfisch. Dieser ungebetene Migrant aus dem Roten Meer ist nicht nur hochgiftig, sondern verfügt auch über ein Gebiss, das im Vergleich zu einem durchschnittlichen griechischen Sparkonto geradezu furchteinflößend solide wirkt. Die Regierung unter Kyriakos Mitsotakis hat nun das getan, was sie am besten kann: Ein Problem mit Geld bewerfen, das sie eigentlich nicht hat. Fischer sollen Kopfgelder für den Fang der giftigen Invasoren kassieren. Es ist die erste staatlich sanktionierte Kopfgeldjagd seit den Glanzzeiten der Piraterie, nur dass die Beute diesmal keine Goldmünzen trägt, sondern Nervengift und das Gesicht eines psychotischen Langohrs mit Kiemen. Die Ironie ist fast schon schmerzhaft: Ein Fisch, der alles wegbeißt und das System destabilisiert, wird nun mit Prämien gejagt – man könnte fast meinen, die griechische Regierung versuche hier, ihre eigene Finanzgeschichte im Kleinen aufzuarbeiten, indem sie zur Abwechslung mal etwas bekämpft, das wirklich giftig für den Haushalt ist. Da der Hasenkopf-Kugelfisch keine natürlichen Feinde besitzt, bleibt nur die Hoffnung auf den griechischen Geschäftssinn. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die ersten findigen Tavernenbesitzer den Fisch als 'Darwin-Platte' für ungeliebte Schwiegermütter oder deutsche Touristen, die ihre Liegen zu früh reservieren, auf die Speisekarte setzen. Am Ende zeigt sich einmal mehr: In der Ägäis überlebt nur, was entweder von der EU gerettet wird oder so gefährlich ist, dass selbst die Finanzämter einen weiten Bogen darum machen.