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Norwegen, das Land der Fjorde und der tiefenentspannten Monarchen, steht vor einer logistischen Herausforderung, die selbst IKEA-Bauanleitungen wie leichte Kost erscheinen lässt. Während Kronprinzessin Mette-Marit bisher glaubte, ihr Sohn Marius müsse lediglich durch die harte Schule des Lebens, stellt sich nun heraus, dass die Justiz eher das schwedische Gardinenmodell favorisiert. Vier Jahre Haft für Vergewaltigung und diverse kreative Auslegungen des Strafgesetzbuches – das ist selbst für einen Mann, dessen biologischer Vater bereits eine wandelnde Milieustudie war, eine beachtliche Karriere. Høiby, der das Konzept der blauen Blutflecken offenbar als Freifahrtschein für dunkelgraue Taten missverstand, möchte nun in Berufung gehen. Experten vermuten, dass er lediglich Zeit schinden will, um das königliche Wappen auf die Gefängniskluft sticken zu lassen oder sicherzustellen, dass die Zelle über eine ausreichende Kaviar-Bar verfügt. Es ist die ultimative Ironie der Geschichte: Während das Volk von der Demokratisierung der Monarchie träumte, hat Marius die bürgerliche Freiheit bereits proaktiv abgeschafft – zumindest seine eigene. Dass der royale Sturzflug nun in einer staatlich finanzierten Wohngemeinschaft mit skandinavischen Langzeiturlaubern endet, ist die konsequenteste Form der Volksnähe, die das Haus Glücksburg je erreicht hat. Mette-Marit wird nun vorgeworfen, die Erziehung vernachlässigt zu haben, doch seien wir ehrlich: Wer rechnet bei einem Prinzen schon damit, dass er die 'Prim Prima Nocte' im 21. Jahrhundert als rechtlich bindendes Handbuch missversteht. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass bei blauem Blut die moralische Blutarmut oft serienmäßig eingebaut wird.
Panorama

Vom Schloss ins Schwedenhaus: Marius Borg Høiby bittet um Einzelhaft mit Butler

Norwegen, das Land der Fjorde und der tiefenentspannten Monarchen, steht vor einer logistischen Herausforderung, die selbst IKEA-Bauanleitungen wie leichte Kost erscheinen lässt. Während Kronprinzessin Mette-Marit bisher glaubte, ihr Sohn Marius müsse lediglich durch die harte Schule des Lebens, stellt sich nun heraus, dass die Justiz eher das schwedische Gardinenmodell favorisiert. Vier Jahre Haft für Vergewaltigung und diverse kreative Auslegungen des Strafgesetzbuches – das ist selbst für einen Mann, dessen biologischer Vater bereits eine wandelnde Milieustudie war, eine beachtliche Karriere. Høiby, der das Konzept der blauen Blutflecken offenbar als Freifahrtschein für dunkelgraue Taten missverstand, möchte nun in Berufung gehen. Experten vermuten, dass er lediglich Zeit schinden will, um das königliche Wappen auf die Gefängniskluft sticken zu lassen oder sicherzustellen, dass die Zelle über eine ausreichende Kaviar-Bar verfügt. Es ist die ultimative Ironie der Geschichte: Während das Volk von der Demokratisierung der Monarchie träumte, hat Marius die bürgerliche Freiheit bereits proaktiv abgeschafft – zumindest seine eigene. Dass der royale Sturzflug nun in einer staatlich finanzierten Wohngemeinschaft mit skandinavischen Langzeiturlaubern endet, ist die konsequenteste Form der Volksnähe, die das Haus Glücksburg je erreicht hat. Mette-Marit wird nun vorgeworfen, die Erziehung vernachlässigt zu haben, doch seien wir ehrlich: Wer rechnet bei einem Prinzen schon damit, dass er die 'Prim Prima Nocte' im 21. Jahrhundert als rechtlich bindendes Handbuch missversteht. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass bei blauem Blut die moralische Blutarmut oft serienmäßig eingebaut wird.

15.06.2026, 13:00 · Ausgabe Nr. 24

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Norwegens Königshaus rutscht tiefer in die Krise: Für vier Jahre soll der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit hinter Gitter. Verurteilt wurde Høiby unter anderem für zwei Vergewaltigungen. Offenbar will er in Berufung gehen. Von Jana Sinram.

Quelle: tagesschau.de