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Nach monatelangem internem Gezerre hat die britische Regierung beschlossen, den Verteidigungsetat um 15 Milliarden Pfund aufzustocken – vermutlich, um die restlichen drei funktionsfähigen Schlauchboote der Royal Navy mit vergoldeten Teelöffeln auszustatten. Während Experten warnen, dass das Vereinigte Königreich militärisch aktuell die Schlagkraft eines nassen Biscuits besitzt, versucht Premierminister Rishi Sunak, den drohenden Untergang mit Pfundnoten zu stopfen. Die Kritiker sind jedoch not amused und weisen darauf hin, dass diese Summe kaum ausreicht, um die Korrosion an Englands glorreicher Vergangenheit zu stoppen, geschweige denn ein modernes Heer aufzubauen, das länger als eine Teepause durchhält. Da man auf der Insel Tradition großschreibt, fließen die Milliarden vermutlich direkt in die Erforschung von Kavallerie-Piken aus recyceltem Plastik und in ein KI-gesteuertes Warnsystem, das beim Anblick russischer U-Boote automatisch Land and Hope and Glory spielt. Es ist die ultimative britische Lösung: Man gibt Unmengen Geld aus, das man nicht hat, für Waffen, die nicht funktionieren, um ein Land zu verteidigen, das seit dem Brexit ohnehin nur noch im Rückspiegel der Weltgeschichte existiert. Wer braucht schon Raketenabwehrschirme, wenn man die Feinde einfach mit einer steifen Oberlippe und einer gepfefferten Rechnung für die Instandsetzung der Tower Bridge in die Flucht schlagen kann. Sollte es tatsächlich zum Äußersten kommen, kann London sich immerhin darauf verlassen, dass der Gegner vor Lachen kapituliert, sobald die ersten Soldaten in Tweed-Uniformen und mit Regenschirmen bewaffnet die Küste von Dover verteidigen.
Ausland

Inselbegabung: London investiert 15 Milliarden Pfund in schwimmende Nostalgie und rostigen Stolz

Nach monatelangem internem Gezerre hat die britische Regierung beschlossen, den Verteidigungsetat um 15 Milliarden Pfund aufzustocken – vermutlich, um die restlichen drei funktionsfähigen Schlauchboote der Royal Navy mit vergoldeten Teelöffeln auszustatten. Während Experten warnen, dass das Vereinigte Königreich militärisch aktuell die Schlagkraft eines nassen Biscuits besitzt, versucht Premierminister Rishi Sunak, den drohenden Untergang mit Pfundnoten zu stopfen. Die Kritiker sind jedoch not amused und weisen darauf hin, dass diese Summe kaum ausreicht, um die Korrosion an Englands glorreicher Vergangenheit zu stoppen, geschweige denn ein modernes Heer aufzubauen, das länger als eine Teepause durchhält. Da man auf der Insel Tradition großschreibt, fließen die Milliarden vermutlich direkt in die Erforschung von Kavallerie-Piken aus recyceltem Plastik und in ein KI-gesteuertes Warnsystem, das beim Anblick russischer U-Boote automatisch Land and Hope and Glory spielt. Es ist die ultimative britische Lösung: Man gibt Unmengen Geld aus, das man nicht hat, für Waffen, die nicht funktionieren, um ein Land zu verteidigen, das seit dem Brexit ohnehin nur noch im Rückspiegel der Weltgeschichte existiert. Wer braucht schon Raketenabwehrschirme, wenn man die Feinde einfach mit einer steifen Oberlippe und einer gepfefferten Rechnung für die Instandsetzung der Tower Bridge in die Flucht schlagen kann. Sollte es tatsächlich zum Äußersten kommen, kann London sich immerhin darauf verlassen, dass der Gegner vor Lachen kapituliert, sobald die ersten Soldaten in Tweed-Uniformen und mit Regenschirmen bewaffnet die Küste von Dover verteidigen.

30.06.2026, 16:00 · Ausgabe Nr. 243

Original Nachricht

Seit Monaten gibt es in der britischen Regierung Streit um den Haushalt für die Verteidigung. Nun soll er erhöht werden. Doch Kritiker halten die Investitionen weiterhin für zu gering, um das Land kriegstüchtig zu machen.

Quelle: tagesschau.de