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Nachdem Olaf Scholz die SPD erfolgreich in die Bedeutungslosigkeit und Deutschland in die kollektive Narkose moderiert hat, wartet nun die ultimative Herausforderung auf den menschgewordenen Speicherfehler im Kanzleramt. Als Vorsitzender der neuen Nord-Sued-Kommission soll er die internationale Entwicklungszusammenarbeit auf jene Ebene heben, die er am besten beherrscht: die transzendentale Ereignislosigkeit. Die Bundesregierung setzt damit ein klares Zeichen gegen den globalen Aktionismus. Scholz, dessen Gesichtszüge traditionell so viel Emotion verraten wie eine frisch verputzte Raufasertapete, gilt als Idealbesetzung, um hitzige Debatten zwischen Industriestaaten und dem globalen Sueden schlicht durch pure Abwesenheit von Praesenz zu ersticken. Man erhofft sich durch seine Berufung vor allem eines: Dass Probleme nicht einfach geloest, sondern so lange mit hanseatischer Sturheit umschwiegen werden, bis sie vor Langeweile von selbst kollabieren. Kritiker unken bereits, dass die einzige nennenswerte Entwicklungshilfe dieses Gremiums darin bestehen koennte, den betroffenen Laendern beizubringen, wie man Cum-Ex-Details so gruendlich vergisst wie die eigene Richtlinienkompetenz. Dass Scholz nun ausgerechnet den Ausgleich zwischen Arm und Reich moderiert, entbehrt nicht einer gewissen Komik, schließlich hat er jahrelang bewiesen, dass er selbst im eigenen Kabinett den Unterschied zwischen oben und unten nur anhand der Anzahl der Beratervertraege erkennen konnte. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass Olaf Scholz fuer die Nord-Sued-Achse das ist, was ein ambulanter Tiefkuehlschrank fuer die globale Erwaermung darstellt – voellig wirkungslos, aber man kann sich wenigstens darauf verlassen, dass der Inhalt konsequent eingefroren bleibt.
Ausland

Spezialist fuer Stillstand: Olaf Scholz leitet Nord-Sued-Kommission zur globalen Entschleunigung

Nachdem Olaf Scholz die SPD erfolgreich in die Bedeutungslosigkeit und Deutschland in die kollektive Narkose moderiert hat, wartet nun die ultimative Herausforderung auf den menschgewordenen Speicherfehler im Kanzleramt. Als Vorsitzender der neuen Nord-Sued-Kommission soll er die internationale Entwicklungszusammenarbeit auf jene Ebene heben, die er am besten beherrscht: die transzendentale Ereignislosigkeit. Die Bundesregierung setzt damit ein klares Zeichen gegen den globalen Aktionismus. Scholz, dessen Gesichtszüge traditionell so viel Emotion verraten wie eine frisch verputzte Raufasertapete, gilt als Idealbesetzung, um hitzige Debatten zwischen Industriestaaten und dem globalen Sueden schlicht durch pure Abwesenheit von Praesenz zu ersticken. Man erhofft sich durch seine Berufung vor allem eines: Dass Probleme nicht einfach geloest, sondern so lange mit hanseatischer Sturheit umschwiegen werden, bis sie vor Langeweile von selbst kollabieren. Kritiker unken bereits, dass die einzige nennenswerte Entwicklungshilfe dieses Gremiums darin bestehen koennte, den betroffenen Laendern beizubringen, wie man Cum-Ex-Details so gruendlich vergisst wie die eigene Richtlinienkompetenz. Dass Scholz nun ausgerechnet den Ausgleich zwischen Arm und Reich moderiert, entbehrt nicht einer gewissen Komik, schließlich hat er jahrelang bewiesen, dass er selbst im eigenen Kabinett den Unterschied zwischen oben und unten nur anhand der Anzahl der Beratervertraege erkennen konnte. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass Olaf Scholz fuer die Nord-Sued-Achse das ist, was ein ambulanter Tiefkuehlschrank fuer die globale Erwaermung darstellt – voellig wirkungslos, aber man kann sich wenigstens darauf verlassen, dass der Inhalt konsequent eingefroren bleibt.

01.07.2026, 04:01 · Ausgabe Nr. 247

Original Nachricht

Olaf Scholz hat eine neue Aufgabe. Der Ex-Kanzler übernimmt den Vorsitz der neuen Nord-Süd-Kommission. Das Gremium wurde von der Bundesregierung einberufen und soll die internationale Entwicklungszusammenarbeit verbessern.

Quelle: tagesschau.de