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Endlich wächst zusammen, was ohnehin nie getrennt hätte werden dürfen: Die totale menschliche Verwertbarkeit und die Unfähigkeit, bezahlbaren Wohnraum auf herkömmliche Weise zu errichten. Bundesbauministerin Klara Geywitz hat begriffen, dass der deutsche Arbeitnehmer erst dann vollendet glücklich ist, wenn er nach dem Burnout direkt ins Koma fällt, ohne dabei lästige Fahrtwege auf sich nehmen zu müssen. Das neue Förderprogramm zur Umwandlung von Büros in Wohnungen ist die architektonische Bankrotterklärung einer Regierung, die das Recht auf Wohnen klammheimlich durch das Recht auf eine dauerhafte Anwesenheit am Kopiergerät ersetzt. Wer braucht schon ein schmuckes Reihenhaus im Grünen, wenn er im ehemaligen Großraumbüro der Debeka-Versicherung zwischen Aktenschränken und einer undichten Kaffeemaschine sein Nest aus geschredderten Überstundenbelegen bauen kann. Es ist die ultimative Effizienzsteigerung des Elends: Der Dunst von Mikrowellen-Lasagne vermischt sich in der Teeküche mit dem Odeur der Verzweiflung, während die Dusche im Serverraum installiert wird, damit die IT-Abteilung wenigstens einmal im Jahr Feuchtigkeit spürt. Mit diesem Geniestreich löst die Ampel-Koalition nicht nur die Wohnungskrise, sondern veredelt den prekären Lebensstil des freien Falls zu einem staatlich subventionierten Loft-Erlebnis für Masochisten. Wenn der Vermieter gleichzeitig der Chef ist, bekommt der Begriff der häuslichen Gewalt im nächsten Mitarbeitergespräch eine völlig neue, juristisch wasserdichte Qualität. Ein Hoch auf die Wohnungsnot 2.0: Früher hatten wir eine Mauer in Berlin, heute haben wir nur noch Stellwände aus Rigips, hinter denen man den Nachbarn dabei belauschen kann, wie er leise weinend seine Excel-Tabellen in den Schlaf singt.
Wirtschaft

Heimscheißen für das Bruttoinlandsprodukt: Bauministerin Geywitz verordnet das Stechuhren-Schlafzimmer

Endlich wächst zusammen, was ohnehin nie getrennt hätte werden dürfen: Die totale menschliche Verwertbarkeit und die Unfähigkeit, bezahlbaren Wohnraum auf herkömmliche Weise zu errichten. Bundesbauministerin Klara Geywitz hat begriffen, dass der deutsche Arbeitnehmer erst dann vollendet glücklich ist, wenn er nach dem Burnout direkt ins Koma fällt, ohne dabei lästige Fahrtwege auf sich nehmen zu müssen. Das neue Förderprogramm zur Umwandlung von Büros in Wohnungen ist die architektonische Bankrotterklärung einer Regierung, die das Recht auf Wohnen klammheimlich durch das Recht auf eine dauerhafte Anwesenheit am Kopiergerät ersetzt. Wer braucht schon ein schmuckes Reihenhaus im Grünen, wenn er im ehemaligen Großraumbüro der Debeka-Versicherung zwischen Aktenschränken und einer undichten Kaffeemaschine sein Nest aus geschredderten Überstundenbelegen bauen kann. Es ist die ultimative Effizienzsteigerung des Elends: Der Dunst von Mikrowellen-Lasagne vermischt sich in der Teeküche mit dem Odeur der Verzweiflung, während die Dusche im Serverraum installiert wird, damit die IT-Abteilung wenigstens einmal im Jahr Feuchtigkeit spürt. Mit diesem Geniestreich löst die Ampel-Koalition nicht nur die Wohnungskrise, sondern veredelt den prekären Lebensstil des freien Falls zu einem staatlich subventionierten Loft-Erlebnis für Masochisten. Wenn der Vermieter gleichzeitig der Chef ist, bekommt der Begriff der häuslichen Gewalt im nächsten Mitarbeitergespräch eine völlig neue, juristisch wasserdichte Qualität. Ein Hoch auf die Wohnungsnot 2.0: Früher hatten wir eine Mauer in Berlin, heute haben wir nur noch Stellwände aus Rigips, hinter denen man den Nachbarn dabei belauschen kann, wie er leise weinend seine Excel-Tabellen in den Schlaf singt.

01.07.2026, 07:02 · Ausgabe Nr. 250

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Wie wäre es mit einem Umzug ins Büro? Genau dafür will die Bundesregierung Anreize schaffen und den Umbau von Gewerbeflächen zu Wohnraum fördern. Ab morgen können die Zuschüsse beantragt werden.

Quelle: tagesschau.de