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In einem beispiellosen Akt juristischer Unhöflichkeit hat der Supreme Court Donald Trumps feuchten Traum von einer biologisch reinen Präsidial-Autokratie vorerst auf Eis gelegt. Der orangefarbene Immobilien-Messias wollte das Geburtsrecht – wonach jeder, der auf US-Boden das Licht der Welt erblickt, automatisch Bürger wird – per Twitter-Dekret und einer Prise magischem Denken kurzerhand in den Orkus werfen. Trumps Logik war so bestechend wie die Statik eines Kartenhauses im Hurrikan: Staatsbürgerschaft sollte künftig nur noch durch einen Gentest nachgewiesen werden, der mindestens 50 Prozent Diet-Coke-Anteil im Blut und eine pathologische Angst vor Windrädern belegt. Das Gericht, das Trump eigentlich mit loyalen Rechtsbeugern bestückt hatte wie eine Drückerkolonne das örtliche Altersheim, entschied jedoch, dass die Verfassung kein McDonald's-Gutschein ist, den man nach Lust und Laune gegen ein Happy Meal ohne Migrationshintergrund eintauschen kann. Es ist ein herber Schlag für einen Mann, dessen gesamtes Weltbild darauf basiert, dass Geographie lediglich eine Frage des Preises pro Quadratmeter ist. Die Richter erinnerten den Ex-Präsidenten sanft daran, dass man nicht einfach die Spielregeln ändert, nur weil man beim Monopoly gegen die Realität verliert. Trump, der vermutlich glaubte, das 14. Amendment sei eine Klausel über die Instandhaltung von Golfplätzen, tobt nun über die Undankbarkeit seiner handverlesenen Robenträger. Am Ende bleibt die Erkenntnis: Selbst in einer Ära der postfaktischen Politik ist das US-Geburtsrecht glücklicherweise noch resistenter gegen orangefarbene Sprühbräune als Trumps eigene Glaubwürdigkeit.
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Supreme Court verbietet Donald Trump das Nachträgliche Abortieren der US-Verfassung

In einem beispiellosen Akt juristischer Unhöflichkeit hat der Supreme Court Donald Trumps feuchten Traum von einer biologisch reinen Präsidial-Autokratie vorerst auf Eis gelegt. Der orangefarbene Immobilien-Messias wollte das Geburtsrecht – wonach jeder, der auf US-Boden das Licht der Welt erblickt, automatisch Bürger wird – per Twitter-Dekret und einer Prise magischem Denken kurzerhand in den Orkus werfen. Trumps Logik war so bestechend wie die Statik eines Kartenhauses im Hurrikan: Staatsbürgerschaft sollte künftig nur noch durch einen Gentest nachgewiesen werden, der mindestens 50 Prozent Diet-Coke-Anteil im Blut und eine pathologische Angst vor Windrädern belegt. Das Gericht, das Trump eigentlich mit loyalen Rechtsbeugern bestückt hatte wie eine Drückerkolonne das örtliche Altersheim, entschied jedoch, dass die Verfassung kein McDonald's-Gutschein ist, den man nach Lust und Laune gegen ein Happy Meal ohne Migrationshintergrund eintauschen kann. Es ist ein herber Schlag für einen Mann, dessen gesamtes Weltbild darauf basiert, dass Geographie lediglich eine Frage des Preises pro Quadratmeter ist. Die Richter erinnerten den Ex-Präsidenten sanft daran, dass man nicht einfach die Spielregeln ändert, nur weil man beim Monopoly gegen die Realität verliert. Trump, der vermutlich glaubte, das 14. Amendment sei eine Klausel über die Instandhaltung von Golfplätzen, tobt nun über die Undankbarkeit seiner handverlesenen Robenträger. Am Ende bleibt die Erkenntnis: Selbst in einer Ära der postfaktischen Politik ist das US-Geburtsrecht glücklicherweise noch resistenter gegen orangefarbene Sprühbräune als Trumps eigene Glaubwürdigkeit.

01.07.2026, 13:01 · Ausgabe Nr. 256

Original Nachricht

Im Streit um das US-Geburtsrecht hat Präsident Trump eine Niederlage vor dem Obersten Gerichtshof kassiert. Worum genau geht es? Was wollte Trump erreichen? Und wie begründet das Gericht sein Urteil?

Quelle: tagesschau.de