
Evolutionsstopp light: Deutsche rüsten im Kreißsaal auf klimafreundliche Null-Emissions-Becken um
Das Statistische Bundesamt hat es nun amtlich bestätigt: Das deutsche Fortpflanzungsmodell ist mittlerweile so effizient, dass es sich nahezu rückstandslos selbst rationalisiert. Mit einer Geburtenrate von 1,32 Kindern pro Frau nähert sich die Bundesrepublik in rasantem Tempo dem ökologischen Idealzustand der völligen Abwesenheit menschlicher Störfaktoren. Während die Bundesregierung noch rätselt, ob man den Gebärstreik mit einer Bonuszahlung in Form von steuerlich absetzbaren Schnullerketten oder einer verpflichtenden Netflix-Sperre ab 22 Uhr kontern kann, haben die Fakten die Romantik längst überholt. Im Jahr 2025 ist das Kind nicht mehr der Stolz der Familie, sondern das Endgegner-Projekt einer Generation, die schon bei der Konfiguration eines Lastenrades unter Burn-out-Symptomen leidet. Experten vermuten, dass der Reproduktionsrückgang primär darauf zurückzuführen ist, dass der moderne Mitteleuropäer die Zeit zwischen Tinder-Match und Scheidungsanwalt lieber für die Optimierung seines Sauerteig-Starters nutzt. Ein Kind gilt heute als das ultimative Statussymbol für Menschen, die entweder über ein unerschöpfliches Erbe oder über eine beängstigende mentale Instabilität verfügen. Wenn dieser Trend anhält, wird das letzte deutsche Baby voraussichtlich im Jahr 2090 in einer feierlichen Zeremonie von einem Lieferando-Boten direkt in ein altersgerechtes Penthouse zugestellt. Damit erreicht die Nation endlich die lang ersehnte Fachkräftequote von Null, was zumindest den Vorteil hat, dass niemand mehr da ist, der sich über die Pünktlichkeit der Deutschen Bahn beschweren könnte. Die Demografie vollzieht also lediglich das, was der Berliner Flughafen mühsam vorgemacht hat: Ein komplettes Einstellen des Betriebs mangels funktionsfähiger Hardware bei gleichzeitigem Maximalausbau der Bürokratie.