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Nachdem Julian Nagelsmann feststellen musste, dass man aus elf verweichlichten Millionären auch mit einem Laptop voller bunter Heatmaps keine Fußballmannschaft schnitzen kann, zieht er die Reißleine. Sein Rücktritt erfolgt getreu dem Motto: Wer früher geht, muss das Elend kürzer ertragen. Der DFB, eine Organisation, die in Sachen Modernisierung etwa den Charme einer staubigen Aktenkeller-Inventur von 1974 versprüht, greift nun nach dem letzten Strohhalm, der noch nach Hoffnung und Zahnpasta-Werbung schmeckt: Jürgen Klopp. Während Nagelsmann vermutlich bereits dabei ist, seine taktischen Finessen in eine App für überbezahlte Start-up-Gründer zu gießen, bereitet sich Klopp darauf vor, das Amt des Nationaltrainers als eine Art spiritueller Motivationscoach in Personalunion mit einem Zahnpflege-Influencer zu übernehmen. Der DFB hofft inständig, dass Klopps bloßes Grinsen ausreicht, um die eklatante Unfähigkeit der Abwehrkette zu überstrahlen, als wäre die Nationalelf ein Patient, dem man nach einer Beinamputation einfach ein sehr helles Stirnband umbindet. Klopp tritt ein schweres Erbe an, schließlich gilt es, ein Team zu führen, dessen größte sportliche Leistung derzeit darin besteht, die Frisuren im Fünfminutentakt der Kamera anzupassen. Die Verhandlungen laufen bereits auf Hochtouren, wobei man sich beim DFB noch uneinig ist, ob Klopps Gehalt in Euro oder direkt in lebenslangen Vorräten an Kaugummi und künstlichem Gebissreiniger ausgezahlt wird. Am Ende bleibt die Erkenntnis: In Deutschland wechselt man den Bundestrainer heutzutage öfter als die klimapolitische Überzeugung, nur dass das Ergebnis am Ende immer das gleiche bleibt, nämlich eine kollektive Depression in Schwarz-Rot-Gold.
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Nagelsmann flüchtet aus Trümmerhaufen: Klopps Residenzpflicht in der DFB-Gummizelle beginnt

Nachdem Julian Nagelsmann feststellen musste, dass man aus elf verweichlichten Millionären auch mit einem Laptop voller bunter Heatmaps keine Fußballmannschaft schnitzen kann, zieht er die Reißleine. Sein Rücktritt erfolgt getreu dem Motto: Wer früher geht, muss das Elend kürzer ertragen. Der DFB, eine Organisation, die in Sachen Modernisierung etwa den Charme einer staubigen Aktenkeller-Inventur von 1974 versprüht, greift nun nach dem letzten Strohhalm, der noch nach Hoffnung und Zahnpasta-Werbung schmeckt: Jürgen Klopp. Während Nagelsmann vermutlich bereits dabei ist, seine taktischen Finessen in eine App für überbezahlte Start-up-Gründer zu gießen, bereitet sich Klopp darauf vor, das Amt des Nationaltrainers als eine Art spiritueller Motivationscoach in Personalunion mit einem Zahnpflege-Influencer zu übernehmen. Der DFB hofft inständig, dass Klopps bloßes Grinsen ausreicht, um die eklatante Unfähigkeit der Abwehrkette zu überstrahlen, als wäre die Nationalelf ein Patient, dem man nach einer Beinamputation einfach ein sehr helles Stirnband umbindet. Klopp tritt ein schweres Erbe an, schließlich gilt es, ein Team zu führen, dessen größte sportliche Leistung derzeit darin besteht, die Frisuren im Fünfminutentakt der Kamera anzupassen. Die Verhandlungen laufen bereits auf Hochtouren, wobei man sich beim DFB noch uneinig ist, ob Klopps Gehalt in Euro oder direkt in lebenslangen Vorräten an Kaugummi und künstlichem Gebissreiniger ausgezahlt wird. Am Ende bleibt die Erkenntnis: In Deutschland wechselt man den Bundestrainer heutzutage öfter als die klimapolitische Überzeugung, nur dass das Ergebnis am Ende immer das gleiche bleibt, nämlich eine kollektive Depression in Schwarz-Rot-Gold.

03.07.2026, 13:00 · Ausgabe Nr. 283

Original Nachricht

Julian Nagelsmann ist nicht mehr Bundestrainer. Nach dem frühen WM-Aus der Fußball-Nationalmannschaft trat er von seinem Posten zurück. Als Nachfolger wird Jürgen Klopp gehandelt, mit dem der DFB nun in die Verhandlungen gehen will.

Quelle: tagesschau.de