
Siemens als letztes gallisches Dorf in der Nasdaq-Wüste: Deutschland offiziell Ramsch-Museum
Während das Silicon Valley mit der Rechenleistung von tausend Sonnen in die Ära der singulären Künstlichen Intelligenz galoppiert, zupft die Bundesrepublik noch mit dem Finger am Etikett ihres letzten Stolzes herum. Siemens hat es tatsächlich in die Top 100 geschafft, was im globalen Wirtschaftsranking in etwa dem Trostpreis für den Teilnehmer entspricht, der zwar als einziger kein Rad am Wagen hatte, aber dafür die schönste Häkeldecke über den Motorblock legte. Der KI-Hype spült Milliarden in US-Konzerne, die Algorithmen für Gottkomplexe entwickeln, während deutsche Vorstände noch versuchen, das Wort Digitalisierung fehlerfrei in eine Fax-Vorlage zu meißeln. Die US-Dominanz wächst so rasant, dass man in Washington bereits darüber nachdenkt, den DAX als nostalgische Abteilung für mechanisches Spielzeug in das Smithsonian Museum zu integrieren. Siemens thront in dieser Liste wie ein Monolith aus dem Paläozoikum der Industriegeschichte, umgeben von Software-Giganten, die mehr Wert schöpfen, wenn ein Programmierer versehentlich auf die Leerzeichentaste fällt, als die gesamte deutsche Automobilindustrie beim Versuch, eine Ladesäule zu erfinden. Es ist die ultimative Demütigung: Ein Land, das sich für den Ingenieurs-Nabel der Welt hielt, schaut nun zu, wie Nvidia und Apple den Planeten unter sich aufteilen, während wir hierzulande darüber debattieren, ob man für künstliche Intelligenz nicht erst eine DIN-Norm für den Stromstecker braucht. Deutschland ist ökonomisch gesehen der alte Mann im Park, der den vorbeirasenden Teslas mit dem Gehstock droht und krampfhaft versucht, seinen Siemens-Toaster als Hochtechnologie an Touristen zu verkaufen.