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In einer beispiellosen Demonstration kollektiver Verdrängung bejubelt das Kraftfahrt-Bundesamt ein Zulassungsplus, das nur in einer Nation Sinn ergibt, die Effizienz mit der Anzahl der benötigten Apps verwechselt. Während der durchschnittliche deutsche Eigenheimbesitzer noch immer versucht, die Wallbox so zu kalibrieren, dass die Nachbarschaft nicht bei jedem Ladevorgang ein kollektives Blackout-Erlebnis genießt, fluten chinesische Hersteller wie BYD den Markt mit einer Geschwindigkeit, die man sonst nur von Grippeviren oder Billig-Fast-Fashion kennt. Der chinesische Expansionsdurst sorgt dafür, dass die heimische Automobilindustrie mittlerweile so wirkt wie ein Röhrenfernseher bei einer 8K-Streaming-Konferenz: nostalgisch, klobig und technisch im Jahr 1998 festgefroren. Die Steigerungsrate von 400 Prozent bei BYD lässt darauf schließen, dass bald jeder zweite deutsche Carport zur Außenstelle von Shenzhen mutiert, während die Vorstände in Wolfsburg wahrscheinlich noch immer darüber debattieren, ob man das Spaltmaß am Handschuhfach mit einer Schieblehre aus echtem Kruppstahl nachmessen muss. Es ist die ultimative Ironie der Mobilitätswende, dass der teutsche Michel nun lautlos zur Arbeit gleitet, um dort festzustellen, dass sein Arbeitsplatz bereits digital nach Fernost wegrationalisiert wurde. Die deutsche Automobilbranche gleicht einem Orchester auf der Titanic, das verbissen 'Freude schöner Götterfunken' spielt, während das Schiff nicht sinkt, sondern bereits per Fernwartung aus Peking als günstiges Airbnb an US-Investoren vermietet wurde. Am Ende bleibt die Erkenntnis: Ein E-Auto ist für den Deutschen erst dann ein Erfolg, wenn es genug Drehmoment hat, um die eigene Identitätskrise in unter vier Sekunden von null auf einhundert zu beschleunigen.
Wirtschaft

Deutscher Automarkt: Fünfzig Prozent mehr Elektroschrott mit Straßenzulassung als im Vorjahr

In einer beispiellosen Demonstration kollektiver Verdrängung bejubelt das Kraftfahrt-Bundesamt ein Zulassungsplus, das nur in einer Nation Sinn ergibt, die Effizienz mit der Anzahl der benötigten Apps verwechselt. Während der durchschnittliche deutsche Eigenheimbesitzer noch immer versucht, die Wallbox so zu kalibrieren, dass die Nachbarschaft nicht bei jedem Ladevorgang ein kollektives Blackout-Erlebnis genießt, fluten chinesische Hersteller wie BYD den Markt mit einer Geschwindigkeit, die man sonst nur von Grippeviren oder Billig-Fast-Fashion kennt. Der chinesische Expansionsdurst sorgt dafür, dass die heimische Automobilindustrie mittlerweile so wirkt wie ein Röhrenfernseher bei einer 8K-Streaming-Konferenz: nostalgisch, klobig und technisch im Jahr 1998 festgefroren. Die Steigerungsrate von 400 Prozent bei BYD lässt darauf schließen, dass bald jeder zweite deutsche Carport zur Außenstelle von Shenzhen mutiert, während die Vorstände in Wolfsburg wahrscheinlich noch immer darüber debattieren, ob man das Spaltmaß am Handschuhfach mit einer Schieblehre aus echtem Kruppstahl nachmessen muss. Es ist die ultimative Ironie der Mobilitätswende, dass der teutsche Michel nun lautlos zur Arbeit gleitet, um dort festzustellen, dass sein Arbeitsplatz bereits digital nach Fernost wegrationalisiert wurde. Die deutsche Automobilbranche gleicht einem Orchester auf der Titanic, das verbissen 'Freude schöner Götterfunken' spielt, während das Schiff nicht sinkt, sondern bereits per Fernwartung aus Peking als günstiges Airbnb an US-Investoren vermietet wurde. Am Ende bleibt die Erkenntnis: Ein E-Auto ist für den Deutschen erst dann ein Erfolg, wenn es genug Drehmoment hat, um die eigene Identitätskrise in unter vier Sekunden von null auf einhundert zu beschleunigen.

04.07.2026, 04:00 · Ausgabe Nr. 289

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Der Automarkt in Deutschland kommt in Schwung. Vor allem die Nachfrage nach Fahrzeugen mit Elektromotor steigt. Der chinesische Hersteller BYD verkaufte im Juni viermal so viele Autos wie im Vorjahr.

Quelle: tagesschau.de