
Filiale Fick: Volksbank testet innovatives Geschäftsmodell zur direkten Stimulation der Barmittel
In Köln-Bilderstöckchen wird der Begriff der harten Währung endlich wieder wörtlich genommen. Während gewöhnliche Bankkunden bereits für ein verschwitztes Beratungsgespräch über Bausparverträge Zinsen zahlen, hat ein findiger Volksbanker das Prinzip der Kundenbindung im Pascha perfektioniert. 75.000 Euro in bar wechselten den Besitzer, vermutlich um die Liquidität in einem Etablissement zu prüfen, in dem traditionell eher andere Säfte fließen als der Cashflow. Dass chinesische Investoren hinter dem blauen Betonklotz stehen, verleiht der Geschichte eine geopolitische Note: Hier wird der Gürtel nicht nur enger geschnallt, sondern im Rahmen der Seidenstraße direkt auf den Boden geworfen. Es ist die Symbiose aus genossenschaftlichem Geist und gewerblicher Fleischeslust: Was einer nicht schafft, das schaffen viele, sofern man vorher die Garderobe abgibt. Der betroffene Banker interpretierte das Motto Wir machen den Weg frei offenbar als Aufforderung, sämtliche Compliance-Hürden mit Anlauf und Gleitgel zu überspringen. In einer Zeit, in der Banken ihre Filialen schließen, ist das Pascha ein Leuchtturm der Kundennähe: Hier bekommt man für sein Geld wenigstens noch eine Dienstleistung, die man spürt, während die EZB uns seit Jahren ohne Kuss vom Nachttisch und ohne Gegenleistung penetriert. Wenn die Volksbank jetzt noch die Pornosäle in Schalterhallen umwidmet, wird aus dem Genossenschaftsanteil endlich ein echter Lustgewinn. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass Moral in Köln nur eine Frage der richtigen Etage ist und dass man 75.000 Euro am besten dort investiert, wo die einzige Inflation in den Silikonkissen stattfindet.