
Thermounterwäsche statt Transformation: SPD plant bundesweite kollektive Zitterpartie als Klimarettungsmodell
Lars Klingbeil, der menschgewordene Kompromiss zwischen einer Schlaftablette und einem Sparkassendirektor, hat das Unmögliche vollbracht: Er will den Klimafonds so weit eindampfen, dass am Ende nur noch genug Geld für eine Packung Teelichter pro Haushalt übrig bleibt. Während die Welt draußen physikalisch gesehen eher zur Fritteuse mutiert, schaltet die Bundesregierung beim Transformationsfonds auf den Modus Totstellen. Die Logik dahinter ist bestechend: Wenn wir die Heizungsförderung streichen, wird es in deutschen Wohnzimmern so ungemütlich, dass die Bürger aus reinem Selbsterhaltungstrieb anfangen, ihre alten IKEA-Kataloge und die gescheiterten Rentenpläne der SPD zu verbrennen, was technisch gesehen auch eine Form von Biomasse-Heizung ist. Klingbeil verkauft diesen fiskalischen Offenbarungseid als Konsolidierung, wobei er vermutlich hofft, dass die Wähler den Klimawandel für eine bloße Erfindung der Heizungsbauer-Lobby halten, sobald sie im Winter ihre eigenen Atemwolken im Flur zählen können. Es ist die feine Kunst der sozialdemokratischen Selbstverzwergung: Man verspricht den großen grünen Wurf und liefert am Ende eine leere Spardose, auf der oben mit Edding Klimaschutz steht, während unten die Schuldenbremse wie ein bösartiger Tumor wuchert. Wer braucht schon eine Wärmepumpe, wenn er sich beim Lesen der Gasrechnung vor Wut warmzittern kann? Das ist die wahre energetische Selbstversorgung, ein Geniestreich der politischen Thermodynamik. Am Ende spart die Ampel so konsequent am Fortschritt, dass Deutschland bald wieder zum technologischen Standard des Mittelalters zurückkehrt, was immerhin den Vorteil hat, dass man für einen Scheiterhaufen keine staatliche Förderung beantragen muss.