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Nachdem Elon Musk mit SpaceX bewiesen hat, dass man Milliarden im Weltraum verbrennen kann, ohne dass jemand die Feuerwehr ruft, lecken sich OpenAI und Anthropic nun die Finger nach dem hart erarbeiteten Kapital jener Anleger, die schon beim Kauf von Wirecard-Aktien ein feines Gespür für Luftballons bewiesen haben. OpenAI-Chef Sam Altman, dessen Blick stets die sanfte Melancholie eines Erlösers mit Cloud-Abo ausstrahlt, bereitet den Gang an das Parkett vor, um die Evolution der Menschheit endlich dorthin zu führen, wo sie hingehört: in eine Phase, in der wir monatlich zwanzig Dollar zahlen, um uns von einer Halluzination beleidigen zu lassen. Doch am Horizont zeichnet sich die Trump-Administration ab, die KI vermutlich für eine besonders effiziente Methode hält, um Bräunungscreme gleichmäßiger aufzutragen. Trump wird die Branche vermutlich vor die Wahl stellen, entweder loyale Deepfakes seiner Antrittsrede in Dauerschleife zu produzieren oder als 'Alternative Fakten' in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden. Während Anthropic versucht, mit 'ethischer KI' zu punkten, was in der Finanzwelt etwa so viel wert ist wie ein Gutschein für ein veganes Buffet auf einer Schlachtereikonvention, bleibt das Kapital der Anleger das limitierende Element. Wenn das Geldbeutel-Volumen der Investoren kleiner ist als die Hybris der Silicon-Valley-Gurus, hilft auch keine künstliche Intelligenz mehr weiter. Am Ende bleibt den Aktionären nur die Hoffnung, dass die KI aus ihren Tränen wertvolle Kryptowährungen extrahiert, bevor die Blase mit der sanften Gewalt eines implodierenden Sterns Abschied nimmt. Wer braucht schon echte Gewinne, wenn er einen Chatbot hat, der einem in drei Sekunden erklärt, warum man gerade pleitegegangen ist.
Wirtschaft

Börse hofft auf KI-Hype: Wenn der Algorithmus endlich den Insolvenzverwalter ersetzt

Nachdem Elon Musk mit SpaceX bewiesen hat, dass man Milliarden im Weltraum verbrennen kann, ohne dass jemand die Feuerwehr ruft, lecken sich OpenAI und Anthropic nun die Finger nach dem hart erarbeiteten Kapital jener Anleger, die schon beim Kauf von Wirecard-Aktien ein feines Gespür für Luftballons bewiesen haben. OpenAI-Chef Sam Altman, dessen Blick stets die sanfte Melancholie eines Erlösers mit Cloud-Abo ausstrahlt, bereitet den Gang an das Parkett vor, um die Evolution der Menschheit endlich dorthin zu führen, wo sie hingehört: in eine Phase, in der wir monatlich zwanzig Dollar zahlen, um uns von einer Halluzination beleidigen zu lassen. Doch am Horizont zeichnet sich die Trump-Administration ab, die KI vermutlich für eine besonders effiziente Methode hält, um Bräunungscreme gleichmäßiger aufzutragen. Trump wird die Branche vermutlich vor die Wahl stellen, entweder loyale Deepfakes seiner Antrittsrede in Dauerschleife zu produzieren oder als 'Alternative Fakten' in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden. Während Anthropic versucht, mit 'ethischer KI' zu punkten, was in der Finanzwelt etwa so viel wert ist wie ein Gutschein für ein veganes Buffet auf einer Schlachtereikonvention, bleibt das Kapital der Anleger das limitierende Element. Wenn das Geldbeutel-Volumen der Investoren kleiner ist als die Hybris der Silicon-Valley-Gurus, hilft auch keine künstliche Intelligenz mehr weiter. Am Ende bleibt den Aktionären nur die Hoffnung, dass die KI aus ihren Tränen wertvolle Kryptowährungen extrahiert, bevor die Blase mit der sanften Gewalt eines implodierenden Sterns Abschied nimmt. Wer braucht schon echte Gewinne, wenn er einen Chatbot hat, der einem in drei Sekunden erklärt, warum man gerade pleitegegangen ist.

16.06.2026, 04:00 · Ausgabe Nr. 31

Original Nachricht

Nach dem erfolgreichen Börsenstart von SpaceX könnten nun OpenAI und Anthropic folgen. Doch die Trump-Regierung wird zum Unsicherheitsfaktor für die KI-Branche - und das Kapital der Anleger ist begrenzt. Von Angela Göpfert.

Quelle: tagesschau.de