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In einer diplomatischen Glanzleistung, die selbst Metternich das Puder aus der Perücke geschüttelt hätte, hat Donald Trump die Rolle des globalen Schiedsrichters übernommen, während er innerlich vermutlich noch immer die korrekte Aussprache von Kiew mit der Speisekarte seines Golfclubs abgleicht. Das Telefonat mit Wladimir Putin glich einer geschäftlichen Fusion zweier Imperien, deren wichtigstes Exportgut toxische Männlichkeit und schlechte Frisuren sind. Man munkelt, Trump habe Moskau angeboten, die gesamte Frontlinie in einen gigantischen, vergoldeten Themenpark zu verwandeln, in dem Oligarchen endlich ungestört aus Fenstern fallen können, sofern sie zuvor den Eintrittspreis in Kryptowährungen entrichtet haben. Während Selenskyj am anderen Ende der Leitung versuchte, die Komplexität des Völkerrechts zu erklären, konterte der künftige US-Präsident vermutlich mit der bahnbrechenden Erkenntnis, dass Drohnenangriffe auf russische Städte lediglich eine innovative Form der urbanen Beleuchtung seien, die man hervorragend vermarkten könne. Der Clou dieser neuen US-Außenpolitik liegt darin, dass Trump die Ukraine vermutlich wie eine insolvente Hotelkette behandelt: Man streicht den Zimmerservice, tauscht die Schlösser aus und behauptet am Ende, die Ruinen seien ein ästhetisches Statement gegen den globalistischen Minimalismus. Dass Putin die massiven Drohnenschwärme über seinen Städten als unfreundliche Geste interpretiert, zeigt lediglich, dass der Kreml den amerikanischen Geist nicht versteht: In Florida nennt man so etwas eine lebhafte Einweihungsparty, bei der lediglich der Gastgeber vergisst, dass er eigentlich gar nicht eingeladen war.
Ausland

Pyrotechniker aus Florida berät europäische Filialleiter in Fragen der Nachbarschaftshilfe

In einer diplomatischen Glanzleistung, die selbst Metternich das Puder aus der Perücke geschüttelt hätte, hat Donald Trump die Rolle des globalen Schiedsrichters übernommen, während er innerlich vermutlich noch immer die korrekte Aussprache von Kiew mit der Speisekarte seines Golfclubs abgleicht. Das Telefonat mit Wladimir Putin glich einer geschäftlichen Fusion zweier Imperien, deren wichtigstes Exportgut toxische Männlichkeit und schlechte Frisuren sind. Man munkelt, Trump habe Moskau angeboten, die gesamte Frontlinie in einen gigantischen, vergoldeten Themenpark zu verwandeln, in dem Oligarchen endlich ungestört aus Fenstern fallen können, sofern sie zuvor den Eintrittspreis in Kryptowährungen entrichtet haben. Während Selenskyj am anderen Ende der Leitung versuchte, die Komplexität des Völkerrechts zu erklären, konterte der künftige US-Präsident vermutlich mit der bahnbrechenden Erkenntnis, dass Drohnenangriffe auf russische Städte lediglich eine innovative Form der urbanen Beleuchtung seien, die man hervorragend vermarkten könne. Der Clou dieser neuen US-Außenpolitik liegt darin, dass Trump die Ukraine vermutlich wie eine insolvente Hotelkette behandelt: Man streicht den Zimmerservice, tauscht die Schlösser aus und behauptet am Ende, die Ruinen seien ein ästhetisches Statement gegen den globalistischen Minimalismus. Dass Putin die massiven Drohnenschwärme über seinen Städten als unfreundliche Geste interpretiert, zeigt lediglich, dass der Kreml den amerikanischen Geist nicht versteht: In Florida nennt man so etwas eine lebhafte Einweihungsparty, bei der lediglich der Gastgeber vergisst, dass er eigentlich gar nicht eingeladen war.

05.07.2026, 13:00 · Ausgabe Nr. 311

Original Nachricht

Thema war auch der russische Angriffskrieg gegen das Nachbarland: US-Präsident Trump hat mit Kremlchef Putin und dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj telefoniert. Russland meldet massive Drohnenangriffe auf eigene Städte.

Quelle: tagesschau.de