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Nachdem man sich durch den Brexit bereits erfolgreich von der wirtschaftlichen Vernunft und dem restlichen Kontinent isoliert hat, folgt nun die digitale Quarantäne für den Nachwuchs. Die britische Regierung plant ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige, um die psychische Gesundheit der Jugend zu schützen – eine fast schon rührende Maßnahme in einem Land, dessen Schulmahlzeiten traditionell aus frittiertem Fett und Depressionen bestehen. Während deutsche Politiker das Modell bereits gierig beäugen, stellt sich die Frage der Umsetzung: Wahrscheinlich müssen britische Teenager künftig beim Betreten von TikTok eine notariell beglaubigte Urkunde vorlegen, die bestätigt, dass sie bereits alt genug sind, um sich beim Schauen von Dart-Weltmeisterschaften legal zu Tode zu langweilen. Dass man die Jugend nun zum Spielen im Freien zwingt, grenzt in Städten wie Manchester oder Birmingham jedoch an eine gezielte Abhärtungsmaßnahme für den Häuserkampf, da man statt digitalem Mobbing nun wieder ganz klassisch auf dem Pausenhof aufs Maul bekommt. Es ist die konsequente Fortführung britischer Tradition: Wenn man die Zukunft schon nicht gestalten kann, verbietet man sie eben so lange, bis sie sich im Pub bei lauwarmem Bier und harten Brexit-Fakten von selbst erledigt hat. Ein kluger Schachzug – wer nicht auf Instagram sieht, wie gut andere Menschen leben, bemerkt vielleicht erst mit 25, dass die eigene Nation seit 1966 in einer ästhetischen Warteschleife feststeckt.
Ausland

Inselbegabung: Großbritannien lagert Pubertät konsequent in die analoge Steinzeit aus

Nachdem man sich durch den Brexit bereits erfolgreich von der wirtschaftlichen Vernunft und dem restlichen Kontinent isoliert hat, folgt nun die digitale Quarantäne für den Nachwuchs. Die britische Regierung plant ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige, um die psychische Gesundheit der Jugend zu schützen – eine fast schon rührende Maßnahme in einem Land, dessen Schulmahlzeiten traditionell aus frittiertem Fett und Depressionen bestehen. Während deutsche Politiker das Modell bereits gierig beäugen, stellt sich die Frage der Umsetzung: Wahrscheinlich müssen britische Teenager künftig beim Betreten von TikTok eine notariell beglaubigte Urkunde vorlegen, die bestätigt, dass sie bereits alt genug sind, um sich beim Schauen von Dart-Weltmeisterschaften legal zu Tode zu langweilen. Dass man die Jugend nun zum Spielen im Freien zwingt, grenzt in Städten wie Manchester oder Birmingham jedoch an eine gezielte Abhärtungsmaßnahme für den Häuserkampf, da man statt digitalem Mobbing nun wieder ganz klassisch auf dem Pausenhof aufs Maul bekommt. Es ist die konsequente Fortführung britischer Tradition: Wenn man die Zukunft schon nicht gestalten kann, verbietet man sie eben so lange, bis sie sich im Pub bei lauwarmem Bier und harten Brexit-Fakten von selbst erledigt hat. Ein kluger Schachzug – wer nicht auf Instagram sieht, wie gut andere Menschen leben, bemerkt vielleicht erst mit 25, dass die eigene Nation seit 1966 in einer ästhetischen Warteschleife feststeckt.

16.06.2026, 04:01 · Ausgabe Nr. 32

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In Großbritannien soll der Zugang zu sozialen Medien für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren bald tabu sein. Mehrere EU-Staaten erwägen ebenfalls ein Social-Media-Verbot, auch in Deutschland werden Einschränkungen geprüft.

Quelle: tagesschau.de