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In einem beispiellosen Akt transatlantischer Verzweiflung hat Kanada beschlossen, bis zu zwölf U-Boote beim Kieler Werftriesen TKMS zu ordern. Boris Pistorius, der derzeit als Deutschlands Chef-Verkäufer für schwimmendes Schwermetall fungiert, hat den Deal mit der Begeisterung eines Staubsaugervertreters eingestielt, der weiß, dass seine Ware die einzige Verteidigung gegen den drohenden Staubsturm der US-Wahl darstellt. Während Kanada bisher primär für Eishockey, freundliche Entschuldigungsfloskeln und Ahornsirup bekannt war, rüstet man nun unter dem Meeresspiegel auf, vermutlich um den Biberbeständen eine angemessene maritime Geleitschutz-Eskorte zu bieten. Es ist die ultimative Ironie der Rüstungsindustrie: Ein Land, das geografisch so viel Platz hat, dass man sich gegenseitig per Postkarte zum Frühstück gratulieren muss, investiert Milliarden, um seine Präsenz unter Wasser vor einer Welt zu verstecken, die ohnehin meist vergisst, dass Ottawa existiert. Die Kieler Schiffbauer reiben sich derweil die Hände: Deutsche U-Boote sind weltweit dafür bekannt, dass sie technisch so komplex sind, dass sie mehr Zeit im Dock für Software-Updates verbringen als im Ozean. Dies passt perfekt zur kanadischen Mentalität, Konflikten durch schiere Abwesenheit aus dem Weg zu gehen. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Boote nicht mit dem deutschen Schienennetz kompatibel sind, sonst kommen sie erst in fünfzig Jahren in Halifax an. Am Ende ist dieser Deal die teuerste Form des Geisterfahrens der Weltgeschichte: Zwölf deutsche Wunderwerke der Technik, die lautlos durch die Arktis gleiten, nur um sicherzustellen, dass man auch unter Wasser nicht von Justin Trudeau belästigt wird.
Wirtschaft

Ahornblatt auf Tauchstation: Deutschland exportiert maritime Unsichtbarkeit als kanadische Lebensversicherung

In einem beispiellosen Akt transatlantischer Verzweiflung hat Kanada beschlossen, bis zu zwölf U-Boote beim Kieler Werftriesen TKMS zu ordern. Boris Pistorius, der derzeit als Deutschlands Chef-Verkäufer für schwimmendes Schwermetall fungiert, hat den Deal mit der Begeisterung eines Staubsaugervertreters eingestielt, der weiß, dass seine Ware die einzige Verteidigung gegen den drohenden Staubsturm der US-Wahl darstellt. Während Kanada bisher primär für Eishockey, freundliche Entschuldigungsfloskeln und Ahornsirup bekannt war, rüstet man nun unter dem Meeresspiegel auf, vermutlich um den Biberbeständen eine angemessene maritime Geleitschutz-Eskorte zu bieten. Es ist die ultimative Ironie der Rüstungsindustrie: Ein Land, das geografisch so viel Platz hat, dass man sich gegenseitig per Postkarte zum Frühstück gratulieren muss, investiert Milliarden, um seine Präsenz unter Wasser vor einer Welt zu verstecken, die ohnehin meist vergisst, dass Ottawa existiert. Die Kieler Schiffbauer reiben sich derweil die Hände: Deutsche U-Boote sind weltweit dafür bekannt, dass sie technisch so komplex sind, dass sie mehr Zeit im Dock für Software-Updates verbringen als im Ozean. Dies passt perfekt zur kanadischen Mentalität, Konflikten durch schiere Abwesenheit aus dem Weg zu gehen. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Boote nicht mit dem deutschen Schienennetz kompatibel sind, sonst kommen sie erst in fünfzig Jahren in Halifax an. Am Ende ist dieser Deal die teuerste Form des Geisterfahrens der Weltgeschichte: Zwölf deutsche Wunderwerke der Technik, die lautlos durch die Arktis gleiten, nur um sicherzustellen, dass man auch unter Wasser nicht von Justin Trudeau belästigt wird.

07.07.2026, 10:01 · Ausgabe Nr. 336

Original Nachricht

Milliardenauftrag aus Kanada vor dem NATO-Gipfel: Der Kieler Marineschiffbauer TKMS soll bis zu zwölf U-Boote nach Nordamerika liefern. Verteidigungsminister Pistorius hatte sich für den Deal stark eingesetzt.

Quelle: tagesschau.de