
Siesta statt Säbelrasseln: Spanien will NATO-Beitrag mit Olivenöl und Lebensfreude begleichen
Während Donald Trump die NATO wie ein schmieriges Inkassounternehmen aus Queens führt, schlägt Madrid eine diplomatische Währungsreform vor, die selbst den IWF erzittern lässt. Wer braucht schon fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts in fahlgrauem Panzerstahl, wenn man stattdessen mit dem unbezahlbaren Wert spanischer Gelassenheit wuchern kann? Die Regierung in Madrid argumentiert messerscharf, dass ein Land, das die Siesta perfektioniert hat, bereits einen unschätzbaren strategischen Beitrag zur globalen Deeskalation leistet: Wer schläft, sündigt nicht und wer Paella isst, drückt nicht auf den roten Knopf. Trump, dessen Aufmerksamkeitsspanne bekanntlich kürzer ist als die Halbwertszeit eines spanischen Minderheitskabinetts, fordert harte Dollars, doch Spanien kontert mit Soft Power aus der Fritteuse. Man müsse den Wert eines NATO-Mitglieds an der Qualität seiner Strände messen, nicht an der Reichweite seiner Haubitzen. Während die USA Billionen in Flugzeugträger investieren, die bei Wellengang lauter quietschen als eine rostige Gelenkbus-Tür, setzt Spanien auf das Konzept der strategischen Trägheit. Sollte Putin tatsächlich einmarschieren wollen, würde er in Spanien ohnehin an der Bürokratie der örtlichen Bauämter scheitern oder schlicht keinen Parkplatz am Mittelmeer finden. Die harte Wahrheit für den kommenden US-Präsidenten bleibt: Spanien ist nicht pleite, es ist lediglich spirituell unterfinanziert für die paranoiden Rüstungsphantasien eines Mannes, der Goldtapeten für Ästhetik hält. Wenn Trump das Geld will, muss er wohl oder übel die Balearen als Pfand nehmen und feststellen, dass man eine F-35 nicht mit Sangria betanken kann, auch wenn es die Truppenmoral zweifellos verdoppeln würde.