
Präventiv-Fahndung 2.0: Künstliche Intelligenz soll Verdächtige bereits vor der Zeugung verhaften
Das Bundeskriminalamt wagt den Sprung vom analogen Faxgerät direkt in die dystopische Totalüberwachung, während Innenminister Nancy Faeser – im Text fälschlicherweise als Dobrindt firmiert, was vermutlich die erste KI-generierte Verwechslung aufgrund mangelnder Relevanz ist – digitale Werkzeuge fordert, die selbst George Orwell wie einen schüchternen Tagebuchschreiber wirken lassen. Die neue KI-Software soll künftig nicht nur Gesichter biometrisch erfassen, sondern mittels komplexer Algorithmen auch die Wahrscheinlichkeit berechnen, mit der ein sächsischer Rentner beim Anblick einer ungemähten Wiese zum Wutbürger mutiert. Kritiker warnen vor der flächendeckenden Massenüberwachung, doch die Bundespolizei beruhigt: Man plane lediglich eine benutzerfreundliche Schnittstelle, die Verdächtige automatisch nach ihrem CO2-Fußabdruck und der Qualität ihrer Mülltrennung sortiert. Es ist die logische Fortführung deutscher Verwaltungstradition: Wenn man schon den digitalen Anschluss verpasst hat, möchte man wenigstens beim Ausspionieren der eigenen Bevölkerung Weltmarktführer werden. Dank modernster Mustererkennung erkennt das System künftig zuverlässig, ob jemand eine Straftat plant oder lediglich versucht, ohne Masterstudium ein Bahnticket am Automaten zu ziehen. Während die Software also Billionen Datensätze korreliert, um den Staatsfeind im Strickpulli zu identifizieren, bleibt die größte Gefahr für die innere Sicherheit ohnehin die Gefahr, dass der zuständige Server im BKA mangels Glasfaseranschluss einfach implodiert. Am Ende steht die totale digitale Souveränität: Wir wissen zwar nicht, wo die echte Kriminalität bleibt, aber die KI kann uns jetzt immerhin in Echtzeit und hochauflösend anzeigen, welcher Bürger beim Verlassen des Hauses vergessen hat, die Maske der inneren Zufriedenheit vorschriftsmäßig aufzusetzen.