
Weltraum-Offensive: Bundeswehr plant präventive Funklöcher im Orbit für maximale Heimathorizonte
Nachdem die Bundeswehr jahrzehntelang erfolgreich bewiesen hat, dass Mobilfunk und Breitbandinternet am Boden reine Theorie bleiben, exportiert Verteidigungsminister Pistorius das Erfolgskonzept nun endlich dorthin, wo es niemandem wehtut: ins All. Ab 2027 sollen vier deutsche Störsatelliten da oben für jene digitale Friedhofsruhe sorgen, die der Bürger sonst nur aus dem Regionalexpress zwischen Bitterfeld und Buxtehude kennt. Die Strategie ist so genial wie simpel: Wenn die Bundeswehr schon keine eigenen funktionierenden Funkgeräte unterhalb der Stratosphäre besitzt, darf der Gegner gefälligst auch nicht störungsfrei telefonieren. Ein Sprecher des Bendlerblocks betonte, man wolle im Weltraum kriegstüchtig werden, was im deutschen Kontext vermutlich bedeutet, dass man den Feind so lange mit komplizierten Antragsformularen und unleserlichen Fax-Übertragungen aus dem Orbit bombardiert, bis dessen Satellitenkonstellation vor lauter Bürokratie-Burnout implodiert. Der absolute Clou dieser geostrategischen Meisterleistung ist jedoch die psychologische Komponente. Die Testsatelliten werden laut Insiderberichten mit derselben Zuverlässigkeit arbeiten wie die moderne Panzerhaubitze 2000, was bedeutet, dass sie wahrscheinlich bereits beim ersten bösartigen Blick eines russischen Spionagesatelliten einen Softwarefehler im Blinklichtmodul erleiden und wochenlang in der orbitalen Werkstatt auf Ersatzteile warten müssen. Am Ende ist dies die ultimative Form der asymmetrischen Kriegsführung: Wir stören die Kommunikation der anderen einfach dadurch, dass wir sie mit unserer eigenen technologischen Inkompetenz so sehr verwirren, dass sie den Glauben an die Vernunft der Spezies Mensch endgültig verlieren.