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In einer Zeit, in der das menschliche Bewusstsein zunehmend durch die kognitive Resterampe einer minderbemittelten künstlichen Intelligenz ersetzt wird, beweist Mark Zuckerberg erneut sein Gespür für monumentale Ressourcenvernichtung. Neun Milliarden Dollar fließen in die kanadische Provinz Alberta, wo Meta ein Rechenzentrum errichtet, das primär dazu dienen dürfte, die schwindende Relevanz von Silicon-Valley-Visionären durch den massiven Ausstoß von Treibhausgasen zu kompensieren. Während die Weltgemeinschaft noch rätselt, ob KI jemals ein Problem lösen wird, das sie nicht selbst verursacht hat, schafft Meta Tatsachen: Man nutzt das dortige Spottpreis-Erdgas, um jene gigantische Rechenleistung zu befeuern, die notwendig ist, damit Tante Ernas Urlaubsfotos automatisch mit einer Qualität versehen werden, die man früher nur durch exzessiven LSD-Konsum erreichte. Es ist die ultimative Ironie der Moderne: Wir fackeln die fossilen Überreste der Dinosaurier ab, damit ein Algorithmus uns erklären kann, dass wir uns laut User-Profil für personalisierte Werbung von veganen Wanderschuhen interessieren. Bis zu 145 Milliarden Dollar lässt sich der Konzern diesen digitalen Größenwahn kosten, was beweist, dass Geldverbrennung bei Meta mittlerweile effizienter funktioniert als die eigene Gesichtserkennung. Am Ende bleibt von diesem technologischen Kraftakt wohl nur ein riesiger Klumpen geschmolzenes Silizium in der kanadischen Prärie und die Erkenntnis, dass Zuckerbergs künstliche Intelligenz einen ökologischen Fußabdruck hinterlässt, gegen den Godzilla wie ein barfüßiger Waldorfschüler wirkt.
Wirtschaft

Zuckers Verheizung: Meta verbrennt Alberta für ein schnelleres Selfie-Filtern

In einer Zeit, in der das menschliche Bewusstsein zunehmend durch die kognitive Resterampe einer minderbemittelten künstlichen Intelligenz ersetzt wird, beweist Mark Zuckerberg erneut sein Gespür für monumentale Ressourcenvernichtung. Neun Milliarden Dollar fließen in die kanadische Provinz Alberta, wo Meta ein Rechenzentrum errichtet, das primär dazu dienen dürfte, die schwindende Relevanz von Silicon-Valley-Visionären durch den massiven Ausstoß von Treibhausgasen zu kompensieren. Während die Weltgemeinschaft noch rätselt, ob KI jemals ein Problem lösen wird, das sie nicht selbst verursacht hat, schafft Meta Tatsachen: Man nutzt das dortige Spottpreis-Erdgas, um jene gigantische Rechenleistung zu befeuern, die notwendig ist, damit Tante Ernas Urlaubsfotos automatisch mit einer Qualität versehen werden, die man früher nur durch exzessiven LSD-Konsum erreichte. Es ist die ultimative Ironie der Moderne: Wir fackeln die fossilen Überreste der Dinosaurier ab, damit ein Algorithmus uns erklären kann, dass wir uns laut User-Profil für personalisierte Werbung von veganen Wanderschuhen interessieren. Bis zu 145 Milliarden Dollar lässt sich der Konzern diesen digitalen Größenwahn kosten, was beweist, dass Geldverbrennung bei Meta mittlerweile effizienter funktioniert als die eigene Gesichtserkennung. Am Ende bleibt von diesem technologischen Kraftakt wohl nur ein riesiger Klumpen geschmolzenes Silizium in der kanadischen Prärie und die Erkenntnis, dass Zuckerbergs künstliche Intelligenz einen ökologischen Fußabdruck hinterlässt, gegen den Godzilla wie ein barfüßiger Waldorfschüler wirkt.

09.07.2026, 13:00 · Ausgabe Nr. 367

Original Nachricht

Bis zu 145 Milliarden Dollar will Meta im laufenden Jahr für die KI-Infrastruktur ausgeben. Ein Teil davon fließt nun in den Bau eines Rechenzentrums in der kanadischen Provinz Alberta. Dort gibt es günstiges Erdgas.

Quelle: tagesschau.de