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In einer Zeit, in der Passagiere bei Billigfliegern bereits für den Blickkontakt mit dem Bordpersonal eine Servicepauschale entrichten müssen, beweist Ryanair erneut Pioniergeist in Sachen Kosteneffizienz. Das spontane Bersten einer Fensterscheibe auf dem Weg von Griechenland nach Deutschland war kein technisches Versagen, sondern ein Feldversuch für das neue Belüftungssystem 'Oxy-Ultimate', das bisher nur gegen Aufpreis von 14,99 Euro buchbar war. Dass ein Passagier beinahe aus der Maschine gesaugt wurde, kommentierte die Konzernleitung gewohnt hanseatisch-kühl: Man habe lediglich versucht, den Check-out-Prozess durch direkte Luftbestattung zu beschleunigen, um die Standzeiten am Gate zu minimieren. Wer für den Preis einer lauwarmen Currywurst von Thessaloniki nach Frankfurt jetten will, darf eben keine hermetisch abgeliegelte Luxuskabine erwarten. In Wahrheit ist die strukturelle Integrität der irischen Flugblechdosen ohnehin nur ein unverbindlicher Vorschlag der Ingenieure, so wie das Mindesthaltbarkeitsdatum auf Billigfleisch. Der Beinahe-Vakuum-Extraktions-Vorfall unterstreicht den ökologischen Fußabdruck des Unternehmens: Man spart nun auch am Gewicht der Fenster, damit Michael O’Leary sich die nächste Flasche Champagner aus den Tränen der am Boden gebliebenen Mittelschicht finanzieren kann. Kritiker mahnen zwar, dass körperliche Unversehrtheit zum Ticketpreis dazugehöre, doch Ryanair kontert präzise: Wer atmen will, hätte das Premium-Sauerstoff-Paket in der App markieren müssen. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass das Flugzeug nur deshalb umkehrte, weil man dem Passagier im Sog die Mitnahmegebühr für unautorisiertes Verlassen des Luftraums nicht mehr rechtzeitig vom Konto abbuchen konnte.
Wirtschaft

Frischluft-Upgrade zum Spartarif: Ryanair testet innovatives Open-Air-Konzept für Economy-Geringverdiener

In einer Zeit, in der Passagiere bei Billigfliegern bereits für den Blickkontakt mit dem Bordpersonal eine Servicepauschale entrichten müssen, beweist Ryanair erneut Pioniergeist in Sachen Kosteneffizienz. Das spontane Bersten einer Fensterscheibe auf dem Weg von Griechenland nach Deutschland war kein technisches Versagen, sondern ein Feldversuch für das neue Belüftungssystem 'Oxy-Ultimate', das bisher nur gegen Aufpreis von 14,99 Euro buchbar war. Dass ein Passagier beinahe aus der Maschine gesaugt wurde, kommentierte die Konzernleitung gewohnt hanseatisch-kühl: Man habe lediglich versucht, den Check-out-Prozess durch direkte Luftbestattung zu beschleunigen, um die Standzeiten am Gate zu minimieren. Wer für den Preis einer lauwarmen Currywurst von Thessaloniki nach Frankfurt jetten will, darf eben keine hermetisch abgeliegelte Luxuskabine erwarten. In Wahrheit ist die strukturelle Integrität der irischen Flugblechdosen ohnehin nur ein unverbindlicher Vorschlag der Ingenieure, so wie das Mindesthaltbarkeitsdatum auf Billigfleisch. Der Beinahe-Vakuum-Extraktions-Vorfall unterstreicht den ökologischen Fußabdruck des Unternehmens: Man spart nun auch am Gewicht der Fenster, damit Michael O’Leary sich die nächste Flasche Champagner aus den Tränen der am Boden gebliebenen Mittelschicht finanzieren kann. Kritiker mahnen zwar, dass körperliche Unversehrtheit zum Ticketpreis dazugehöre, doch Ryanair kontert präzise: Wer atmen will, hätte das Premium-Sauerstoff-Paket in der App markieren müssen. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass das Flugzeug nur deshalb umkehrte, weil man dem Passagier im Sog die Mitnahmegebühr für unautorisiertes Verlassen des Luftraums nicht mehr rechtzeitig vom Konto abbuchen konnte.

10.07.2026, 16:01 · Ausgabe Nr. 386

Original Nachricht

Während eines Ryanair-Fluges von Griechenland nach Deutschland ist ein Fenster zerbrochen. Ein Passagier wurde Berichten zufolge beinahe aus dem Flugzeug hinaus gesogen - doch der Vorfall ging offenbar glimpflich aus.

Quelle: tagesschau.de