
Frieden schafft Fließbandarbeit: NATO plant Hüpfburgen mit integrierter Flugabwehr für Vorgärten
In einer Zeit, in der das Wort Friedensdividende klingt wie ein Fossil aus der Ära der Wählscheibentelefone, entdeckt die NATO endlich ihr Herz für den Arbeitsmarkt. Investitionen in sicherheitsrelevante Infrastruktur sollen nicht nur Berlin-Mitte vor dem Unvorstellbaren schützen, sondern vor allem die Bundesagentur für Arbeit vor dem Burnout retten. Geplant ist laut Insidern eine strategische Neuausrichtung der deutschen Vorstadt-Architektur, bei der herkömmliche Doppelhaushälften künftig serienmäßig mit staatlich geförderten Panzerglasschiebetüren und einer stilsicheren Boden-Luft-Raketen-Voliere im Garten ausgestattet werden. Es ist die ultimative Symbiose aus Heimwerker-Erotik und paranoider Aufrüstung: Der deutsche Michel darf endlich wieder anpacken, wenn für den Schutz des Vaterlandes der Vorgarten zur strategischen Sperrzone umfunktioniert wird. Das schafft Perspektiven für tausende Bauleiter, die bisher dachten, ihre größte Herausforderung sei die Einhaltung der Lärmschutzverordnung um 22 Uhr. Während Boris Pistorius vermutlich schon davon träumt, das gesamte Staatsgebiet mit einer schützenden Schicht aus wehrhaftem Beton und zertifizierten Security-Zäunen zu überziehen, stellt sich die Frage, ob wir bald beim Einwohnermeldeamt auch direkt das Kaliber unserer Garagentore registrieren müssen. Am Ende ist die Logik so bestechend wie ein Bayonett: Wenn wir schon keine funktionierende Bahn haben, dann wenigstens eine Infrastruktur, die so sicher ist, dass absolut niemand mehr hinein- oder herauskommt. Ein Volk von Wachmännern, die sich gegenseitig die Dienstausweise kontrollieren, ist schließlich die einzige Form von Vollbeschäftigung, die in diesem Land noch ohne Einwanderung funktioniert.