
Zuckerbergs Daten-Diät: Meta schaltet KI aus Angst vor eigenem Appetit ab
In einer beispiellosen humanitären Geste hat sich der Meta-Konzern dazu entschlossen, die KI-Anwendung Muse Image wieder in die digitale Giftmülltonne zu treten. Mark Zuckerberg, dessen eigenes Antlitz bekanntlich seit Jahrzehnten die Turing-Tests der Weltbevölkerung im Wochentakt scheitern lässt, begründet diesen Rückzug mit dem Datenschutz. Das ist in etwa so glaubwürdig, als würde Graf Dracula eine Karriere als ehrenamtlicher Blutspende-Koordinator beim Roten Kreuz anstreben oder ein hungriger Alligator plötzlich das moralische Dilemma der veganen Ernährung reflektieren. Offenbar hatte die KI das Problem, dass sie zu präzise arbeitete und Nutzeranfragen nach einem ehrlichen, sympathischen Milliardär konsequent mit einer Fehlermeldung oder dem Bild einer reptiloiden Wachsfigur quittierte. Der wahre Grund für das Aus ist jedoch die bittere Erkenntnis, dass eine KI, die aus den Datenhaufen von Facebook und Instagram lernt, zwangsläufig das ästhetische Niveau einer Fliesentisch-Diskussion in einer RTL2-Sozialdoku erreicht. Man wollte verhindern, dass Muse Image die Realität so akkurat verzerrt, dass die Nutzer am Ende gar nicht mehr bemerken, wie sehr ihr eigenes Leben bereits von Algorithmen fremdgesteuert wird. Es bleibt die Hoffnung, dass Meta als Nächstes die eigene Existenz aus Bedenken bezüglich der geistigen Hygiene seiner Nutzer terminiert, doch wahrscheinlicher ist, dass Zuckerberg Muse Image nur deshalb abgeschaltet hat, weil die KI angefangen hatte, seine Kapuzenpullover heimlich gegen geschmackvolle Kaschmir-Cardigans auszutauschen.