
Apple verklagt OpenAI: Das Patent auf überbezahlte Langeweile ist unantastbar
In Cupertino herrscht Panik, denn man hat entdeckt, dass künstliche Intelligenz tatsächlich intelligenter sein könnte als ein titanbeschichtetes Gehäuse für zweitausend Euro. Apple wirft OpenAI vor, Geschäftsgeheimnisse entwendet zu haben – vermutlich die streng vertrauliche Formel, wie man minimale Hardware-Updates als evolutionären Quantensprung vermarktet, ohne dass die Aktionäre vor Lachen kollabieren. Im Zentrum der Klage stehen zwei Ex-Mitarbeiter, die es wagten, das hermetisch abgeriegelte Silicon-Valley-Ghetto zu verlassen, um bei Sam Altman plötzlich Dinge zu tun, die einen Stecker benötigen und trotzdem funktionieren. Tim Cook reagiert gewohnt empathisch und lässt mitteilen, dass Innovation bei Apple nur dann legal ist, wenn sie in einer geschlossenen Beta-Phase versauert und danach exklusiv für Nutzer mit einem IQ unter der Zimmertemperatur freigeschaltet wird. Es ist die tragische Ironie eines Billionen-Unternehmens, das den Diebstahl geistigen Eigentums beklagt, während es seit Jahrzehnten versucht, das Rad als abgerundetes Viereck neu zu patentieren. OpenAI kontert gelassen: Wer bei Apple arbeitet, bringt keine Geheimnisse mit, sondern lediglich ein ausgeprägtes Stockholm-Syndrom und die pathologische Unfähigkeit, ein USB-C-Kabel ohne Weinkrampf zu betrachten. Letztlich geht es Apple gar nicht um Technologie, sondern um die Bewahrung des Status quo: Echte Innovation ist in Cupertino so willkommen wie ein Virenscanner auf einem Commodore 64. Wenn OpenAI wirklich Apple-Methoden kopiert hätte, würde ChatGPT wahrscheinlich jedes Mal abstürzen, wenn man versucht, eine Frage zu stellen, die nicht vorher von einer Ethik-Kommission aus kalifornischen Yoga-Lehrern zertifiziert wurde.