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In einer Sternstunde parlamentarischer Arbeitsverweigerung hat der Bundesrat die Krankenhausreform ohne den Umweg über den Vermittlungsausschuss durchgewunken, was in etwa so effizient ist, wie eine Blinddarm-OP mit dem Gemüsehobel durchzuführen. Während Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach den Sieg feiert und dabei vermutlich bereits die nächste Talkshow-Einladung nach dem Alphabet sortiert, blicken die deutschen Landkreise in ein finanzielles schwarzes Loch, das so tief ist, dass man darin problemlos das komplette deutsche Bildungssystem und die Pünktlichkeit der Deutschen Bahn versenken könnte. Der Deutsche Landkreistag warnt nun händeringend vor den Zusatzkosten, doch in Berlin scheint man der Meinung zu sein, dass man Defizite in Millionenhöhe am besten durch regelmäßiges Klatschen auf Balkonen kompensiert. Es ist die pure Ironie der Macht: Man rettet das Gesundheitswesen, indem man die Träger der Einrichtungen finanziell so weit ausweidet, bis sie selbst auf die Intensivstation müssen, nur um dort festzustellen, dass das Beatmungsgerät wegen unbezahlter Stromrechnungen bereits konfisziert wurde. Die Kommunen fühlen sich wie Patienten, denen der Arzt die Amputation des linken Beins als innovative Methode zur Gewichtsreduktion verkauft hat. Dass der Bundesrat auf Nachverhandlungen verzichtete, gleicht einem kollektiven Stockholm-Syndrom der Ministerpräsidenten, die offenbar lieber im Gleichschritt in den Ruin marschieren, als Lauterbachs floskelhafte Monologe eine Minute länger ertragen zu müssen. Am Ende bleibt die Erkenntnis: Im deutschen Föderalismus ist die einzige Konstante, dass die Zeche stets derjenige zahlt, der am weitesten weg vom Buffettisch in Berlin-Mitte steht, während das Gesundheitssystem nun offiziell als stabil gilt, solange man Schwerkraft und Mathematik konsequent ignoriert.
Wirtschaft

Kommunen entsetzt: Karl Lauterbach vergisst Beipackzettel gegen chronische Insolvenz der Landkreise

In einer Sternstunde parlamentarischer Arbeitsverweigerung hat der Bundesrat die Krankenhausreform ohne den Umweg über den Vermittlungsausschuss durchgewunken, was in etwa so effizient ist, wie eine Blinddarm-OP mit dem Gemüsehobel durchzuführen. Während Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach den Sieg feiert und dabei vermutlich bereits die nächste Talkshow-Einladung nach dem Alphabet sortiert, blicken die deutschen Landkreise in ein finanzielles schwarzes Loch, das so tief ist, dass man darin problemlos das komplette deutsche Bildungssystem und die Pünktlichkeit der Deutschen Bahn versenken könnte. Der Deutsche Landkreistag warnt nun händeringend vor den Zusatzkosten, doch in Berlin scheint man der Meinung zu sein, dass man Defizite in Millionenhöhe am besten durch regelmäßiges Klatschen auf Balkonen kompensiert. Es ist die pure Ironie der Macht: Man rettet das Gesundheitswesen, indem man die Träger der Einrichtungen finanziell so weit ausweidet, bis sie selbst auf die Intensivstation müssen, nur um dort festzustellen, dass das Beatmungsgerät wegen unbezahlter Stromrechnungen bereits konfisziert wurde. Die Kommunen fühlen sich wie Patienten, denen der Arzt die Amputation des linken Beins als innovative Methode zur Gewichtsreduktion verkauft hat. Dass der Bundesrat auf Nachverhandlungen verzichtete, gleicht einem kollektiven Stockholm-Syndrom der Ministerpräsidenten, die offenbar lieber im Gleichschritt in den Ruin marschieren, als Lauterbachs floskelhafte Monologe eine Minute länger ertragen zu müssen. Am Ende bleibt die Erkenntnis: Im deutschen Föderalismus ist die einzige Konstante, dass die Zeche stets derjenige zahlt, der am weitesten weg vom Buffettisch in Berlin-Mitte steht, während das Gesundheitssystem nun offiziell als stabil gilt, solange man Schwerkraft und Mathematik konsequent ignoriert.

12.07.2026, 10:01 · Ausgabe Nr. 410

Original Nachricht

Das Sparpaket im Gesundheitswesen ist beschlossene Sache - Kritik gibt es weiter: etwa daran, dass der Bundesrat darauf verzichtete nachzuverhandeln. Der Deutsche Landkreistag warnt vor zusätzlichen Kosten für die Kommunen.

Quelle: tagesschau.de