
Präsident Macron will brennendes Schloss mit teurem Rotwein löschen
Im Wald von Fontainebleau bei Paris ist ein großes Feuer ausgebrochen und bedroht das berühmte Königsschloss. Da die Feuerwehr noch im Stau steht, hat Präsident Emmanuel Macron sofort reagiert. Er ordnete an, den Keller des Schlosses zu plündern und die Flammen mit edlem Bordeaux zu begießen. Laut Macron brennt ein Schloss viel vornehmer, wenn es nach Eichenfass und Beerenaroma riecht. Die Ermittler suchen derweil nach einem Brandstifter, der vermutlich nur ein warmes Baguette wollte. Die Pariser Polizei vermutet, dass jemand versucht hat, eine Schnecke direkt am Baum zu grillen. In Berlin beobachtet Bundeskanzler Friedrich Merz die Lage entspannt. Er hat bereits angeboten, das Schloss günstig zu kaufen, falls es etwas angerußt ist. Merz möchte dort sein neues Homeoffice einrichten, da er im Kanzleramt zu wenig Platz für seinen eigenen Privatjet hat. Frankreichs Regierung überlegt nun, den Wald einfach komplett zu betonieren. Dann kann nichts mehr brennen und man hat mehr Platz für schicke Parkplätze. Macron betonte, dass Brandstiftung in Frankreich Tradition hat, solange das Feuer wenigstens eine gute Bewertung im Reiseführer bekommt. Bis der Regen kommt, kühlt der Präsident das Schloss vorsichtshalber mit Champagner-Fontänen ab.