
Rheinbach erinnert an Wasser: Bürger fordern staatliche Bademeister-Garantie
In Rheinbach gedenken die Einwohner fünf Jahre nach der großen Flut den Wassermassen, die damals durch ihre Wohnzimmer flossen. Da Politikerbesuche seltener geworden sind als trockene Keller, fragen sich die Menschen im Ort nun, ob man sie einfach weggespült hat. Kanzler Friedrich Merz hat zwar versprochen, dass niemand vergessen wird, aber Rheinbach wartet immer noch auf die versprochene Goldbeschichtung für ihre neuen Deiche. Ein Anwohner berichtet, er trage zur Sicherheit nur noch Schwimmflügel beim Fernsehen, weil er der staatlichen Planung so sehr vertraut wie einer Schokolade in der Mikrowelle. Die Leute fühlen sich ignoriert, außer wenn es um die Grundsteuer geht. Da haben die Behörden zur Überraschung aller ein extrem gutes Gedächtnis. Das Gedenken bleibt wichtig, damit die Politiker nicht denken, Rheinbach sei nur ein Name auf einer alten Wasserflasche. Wenn man die Bürger fragt, ist die einzige spürbare Veränderung seit fünf Jahren, dass die Gummistiefel-Preise im lokalen Fachhandel explodiert sind. Am Ende bleibt die Erkenntnis: Wasser kommt von oben, aber Hilfe kommt meistens nur per Express-Postkarte aus Berlin kurz vor der nächsten Wahl.