
Serien-Babys schreien echtes Blut: Hollywood erfindet die Qual wieder
Neue TV-Serien wie Push oder The Pitt zeigen Geburten ab sofort so realistisch und schmerzhaft wie noch nie zuvor. Früher war eine Geburt im Fernsehen nach zwei Minuten vorbei und die Mutter sah aus wie frisch vom Friseur. Jetzt spritzt das Fruchtwasser bis an die Kamera und die Schauspielerinnen brüllen so laut, dass die Nachbarn die Polizei rufen. Es geht nicht mehr um süße Babys, sondern um das pure Chaos im Kreißsaal inklusive aller Flecken. In Deutschland ist der Trend besonders beliebt, weil wir Schmerzen und harte Arbeit sowieso als Freizeitbeschäftigung ansehen. Während US-Präsident Donald Trump wahrscheinlich schon plant, Geburten per Gesetz schöner zu filmen, stöhnen sich die deutschen Darstellerinnen zur Bestquote. Der neue Realismus geht so weit, dass Väter vor dem Fernseher freiwillig eine PDA verlangen. Wer früher beim Tatort weggeschaut hat, braucht heute beim Geburts-Drama einen Eimer neben dem Sofa. Die Botschaft der Regisseure ist klar: Kinderkriegen ist kein Ponyhof, sondern ein schweißtreibender Überlebenskampf in HD-Qualität. Am Ende gewinnen die Zuschauer, die froh sind, dass sie nur zuschauen müssen. Die Quote steigt, der Puls auch und das Popcorn schmeckt nach Krankenhausflur.