
Neues Wehrdienstgesetz: Deutsche entdecken plötzlich ihre Liebe zum Gärtnern
Im ersten Halbjahr 2026 haben so viele Menschen wie noch nie den Kriegsdienst verweigert und damit sogar die Zahlen des gesamten Vorjahres gesprengt. Grund für die plötzliche Friedenswelle ist das neue Wehrdienstgesetz der Regierung unter Kanzler Friedrich Merz. Zehntausende junge Männer haben plötzlich festgestellt, dass sie eine schwere Allergie gegen Tarnfarben und frühes Aufstehen haben. Die Bundeswehr-Hotline kommt kaum hinterher, weil ständig jemand anruft und fragt, ob man den Dienst an der Waffe auch durch intensives Videospielen im Keller ersetzen kann. Bundeskanzler Merz ist überrascht, dass seine Begeisterung für Disziplin und strammes Stehen im Volk auf so wenig Gegenliebe stößt. Viele Verweigerer geben als Grund an, dass sie moralische Bedenken haben, sich von einem Feldwebel anschreien zu lassen, während sie zu Hause eine Katze zu füttern haben. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums erklärte, dass man nun prüfe, ob man das Gewehrschießen durch gemeinsames Häkeln ersetzen könne, um die Quote zu retten. Finanzminister Lars Klingbeil überlegt bereits, ob man die Verweigerer wenigstens zum Rasenmähen in Regierungsgebäuden verpflichten kann. Am Ende bleibt nur eine Gewissheit: Die Deutschen sind im Ernstfall bereit für alles, solange es ein ärztliches Attest und eine gute Ausrede gibt.