
ADAC testet Rastplätze: Bitte nur mit Taucheranzug und Atemschutzmaske
Der ADAC hat viele kleine Parkplätze an der Autobahn geprüft und fast alle für ekelhaft erklärt. Es fehlt an Seife, Klopapier und vor allem an frischer Luft. Besonders schlimm ist es dort, wo es keine Tankstelle und kein Restaurant gibt. Wer hier anhält, braucht keine Pause, sondern starke Nerven. Die Tester fanden Toiletten, die so dreckig sind, dass man dort nicht mal seinen schlimmsten Feind einsperren möchte. Viele Autofahrer nutzen die Rastplätze nur noch als Mutprobe oder für chemische Experimente. Manche Anlagen sind so schmuddelig, dass die Bakterien dort inzwischen Miete zahlen und einen eigenen Stadtrat gewählt haben. Der ADAC empfiehlt Reisenden nun, entweder eine eigene mobile Toilette im Kofferraum mitzuführen oder einfach bis zum Zielort gar nicht mehr zu atmen. Wer Pech hat, findet im Seifenspender gar nichts, dafür aber im Waschbecken Dinge, über die man lieber nicht nachdenken möchte. Bundeskanzler Friedrich Merz bezeichnete die Zustände als Zumutung für den deutschen Autofahrer. Er schlägt vor, die Rastplätze einfach in Erlebnis-Biotope für Schimmelpilze umzubenennen. Bis dahin gilt für alle Urlauber: Wer auf der Autobahn anhält, sollte vorher sicherstellen, dass seine Impfungen gegen alles Mögliche noch aktuell sind.