
Berliner CDU tausch Kai Wegner gegen den Kassenwart aus
In Berlin gibt es einen Wechsel an der Spitze der CDU, weil der Regierende Bürgermeister Kai Wegner keine Lust mehr hat und Finanzsenator Evers nun übernehmen soll. Die CDU hat Herrn Evers zum neuen Boss gewählt, weil er bisher das Geld gezählt hat und dabei nicht eingeschlafen ist. Das ist in Berlin schon eine große Leistung. Kai Wegner möchte lieber mehr Zeit für private Dinge haben, während Evers nun die Scherben der Stadt zusammenfegen darf. Er ist der Mann für die Zahlen, aber ob er auch die Berliner versteht, ist eine andere Frage. Vielleicht versucht er die Wählerstimmen einfach wie Steuern einzutreiben, dann klappt es sicher. Die Berliner freuen sich besonders darauf, dass nun ein Finanzexperte regiert, damit das Chaos in der Stadt wenigstens ordentlich verbucht wird. Am Ende bleibt alles beim Alten: Die S-Bahn kommt zu spät, aber unter Evers steht die Verspätung wenigstens korrekt in der Bilanz. Wenn er so weitermacht, wird Berlin bald die erste Stadt der Welt, die komplett in Excel verwaltet wird. Bundeskanzler Friedrich Merz findet das super, solange er in Berlin nicht im Stau stehen muss. Wenn Evers gewinnt, bekommen alle Berliner wahrscheinlich einen Taschenrechner geschenkt, damit sie ihren Frust selbst ausrechnen können.