
Merz droht China: Wenn ihr billig liefert, kauft keiner mehr
Deutschland will seine Fabriken vor billigen Produkten aus China schützen und plant deshalb einen deutlich härteren Kurs gegen Peking. Bundeskanzler Friedrich Merz steht nun vor seinem größten Problem: Wie erklärt man den Deutschen, dass eine Waschmaschine bald so viel kosten soll wie ein Mittelklassewagen, nur damit sie Made in Germany ist? Bisher war der deutsche Plan gegen China einfach. Wir haben dort Fabriken gebaut, damit die Chinesen lernen, wie man unsere Autos nachbaut. Jetzt beschwert sich die Regierung, dass die Kopien besser funktionieren als die Originale. Kanzler Merz will nun harte Zölle einführen. Das bedeutet konkret: Wenn Sie ein billiges Handy aus China kaufen, klebt der Zollbeamte einfach ein Etikett mit dem Preis eines Porsches drauf. Außenminister Johann Wadephul unterstützt die Strategie. Er schlägt vor, China mit strengen deutschen DIN-Normen zu besiegen. Jedes chinesische Windrad muss erst dreimal beim Bauamt in Castrop-Rauxel abgelehnt werden, bevor es Strom liefern darf. Die Bundesregierung hofft, dass China vor lauter Papierkram einfach aufgibt. Experten sind jedoch skeptisch. Sie glauben, dass China einfach den Spieß umdreht und uns keine Glückskekse mehr schickt. Das wäre das Ende der deutschen Diplomatie, denn ohne Zettel im Keks weiß im Kanzleramt derzeit niemand, was er morgen tun soll.