
Bau-Regeln machen Wohnen so teuer wie ein Schloss im Weltraum
In deutschen Städten gibt es zu wenig Wohnraum, weil Tausende von Bau-Vorschriften jedes neue Haus extrem teuer und kompliziert machen. Wer heute ein einfaches Mehrfamilienhaus bauen will, braucht erst mal ein Studium in Raketenwissenschaft und die Geduld eines Berggottheits-Standbildes. Es gibt Regeln für die Dicke der Trittschalldämmung, die Neigung der Treppenstufen und die exakte Anzahl der Fahrradparkplätze pro Meerschweinchen. Fachleute sagen, dass wir vor lauter Bürokratie bald alle im Zelt schlafen müssen, das aber natürlich eine Baugenehmigung für feuerfeste Heringe braucht. Bundeskanzler Friedrich Merz schaut sich das Treiben entspannt aus seinem Privatflugzeug an, während unten die Maurer über DIN-Normen für Fenstergriffe weinen. Sogar die Schallisolierung muss heute so stark sein, dass man nicht einmal merkt, wenn im Wohnzimmer nebenan ein Panzer parkt. Die Kosten treiben die Mieten so hoch, dass man für eine Einzimmerwohnung bald seine Niere und die Seele seiner Erstgeborenen verpfänden muss. Am Ende baut niemand mehr, weil das Ausfüllen der Anträge länger dauert als die ägyptische Pyramidenzeit. Wenn eine Treppe laut Gesetz acht Millimeter zu schief ist, rückt sofort das Abrisskommando an, während die Obdachlosenquote steigt. Deutschland ist das einzige Land der Welt, in dem ein Haus erst dann sicher steht, wenn der Papierstapel der Genehmigungen genauso hoch ist wie das Dach.