
Kabinett kämpft gegen Papier – Minister ertrinken fast im Entlastungs-Formular
In Berlin haben sich die Minister kurz vor der Sommerpause zum großen Entlastungskabinett getroffen, um gemeinsam die unnötige Bürokratie abzuschaffen. Bundeskanzler Friedrich Merz eröffnete die Runde mit einer flammenden Rede gegen unnötigen Papierkram, während er gleichzeitig hunderte Anträge auf Erlaubnis zur Redefreiheit unterschreiben musste. Das Ziel ist klar: Deutschland soll schneller werden. Doch die Sitzung verzögerte sich erst einmal um drei Stunden, weil die Politiker das offizielle Antragsformular für den Abbau von Formularen nicht im Drucker finden konnten. Vizekanzler Lars Klingbeil schlug vor, alle Aktenberge einfach digital zu löschen, woraufhin die IT-Abteilung erklärte, dass dafür erst eine dreijährige Umweltverträglichkeitsstudie für den Mausklick nötig sei. Merz wirkte genervt und versprach, dass jeder Bürger bald nur noch zehn Dokumente einreichen muss, um zu beweisen, dass er gar kein Dokument einreichen will. Zum Ende des Treffens wurde ein bahnbrechendes Gesetz gegen Zettelwirtschaft verabschiedet, das praktischerweise auf achttausend Seiten Dickicht ausgedruckt wurde. Damit die Minister den Weg aus dem Beratungszimmer fanden, mussten sie ein zertifiziertes Formular zur Gebäudeabmeldung ausfüllen. Die Entlastung ist also in vollem Gange, sofern die Post die Pakete mit den neuen Verordnungen rechtzeitig durch den Zoll bekommt.