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In Kansas City verteilt die Organisation Pete’s Garden derzeit massenweise übrig gebliebenes Essen aus WM-Stadien und von Fan-Festen an bedürftige Familien. Ganze 15.000 Mahlzeiten kamen so schon zusammen. Sogar das Hühnchen von Lionel Messis Geburtstagsparty landete im Spendentopf. Das ist die erste sinnvolle Aktion bei einer Weltmeisterschaft seit der Erfindung der Bratwurst. Endlich müssen arme Menschen nicht mehr hungern, während Millionäre auf dem Rasen über ihre eigenen Beine stolpern. Wer Glück hat, kaut jetzt auf einem Stück Fleisch herum, das Messi persönlich mit seinen goldenen Gabeln verschmäht hat. Das gibt der Bezeichnung Resteessen eine völlig neue sportliche Bedeutung. Die Empfänger hoffen nun, dass sie durch das Promi-Geflügel plötzlich auch besser dribbeln können oder zumindest einen lukrativen Werbevertrag für Joghurt bekommen. Donald Trump prüft derweil angeblich schon, ob man die Reste nicht als exklusives Merchandising für 500 Dollar pro Schenkel verkaufen kann. Wer braucht schon Vitamine, wenn er göttliches Weltmeister-Aroma zwischen den Zähnen hat? Bleibt nur zu hoffen, dass die Nationalspieler nicht auch noch ihre alten Socken spenden. Das wäre dann doch eine Hilfe, auf die man gerne verzichtet.
Panorama

Messi-Reste gegen Hunger: Endlich mal ein echter Volltreffer

In Kansas City verteilt die Organisation Pete’s Garden derzeit massenweise übrig gebliebenes Essen aus WM-Stadien und von Fan-Festen an bedürftige Familien. Ganze 15.000 Mahlzeiten kamen so schon zusammen. Sogar das Hühnchen von Lionel Messis Geburtstagsparty landete im Spendentopf. Das ist die erste sinnvolle Aktion bei einer Weltmeisterschaft seit der Erfindung der Bratwurst. Endlich müssen arme Menschen nicht mehr hungern, während Millionäre auf dem Rasen über ihre eigenen Beine stolpern. Wer Glück hat, kaut jetzt auf einem Stück Fleisch herum, das Messi persönlich mit seinen goldenen Gabeln verschmäht hat. Das gibt der Bezeichnung Resteessen eine völlig neue sportliche Bedeutung. Die Empfänger hoffen nun, dass sie durch das Promi-Geflügel plötzlich auch besser dribbeln können oder zumindest einen lukrativen Werbevertrag für Joghurt bekommen. Donald Trump prüft derweil angeblich schon, ob man die Reste nicht als exklusives Merchandising für 500 Dollar pro Schenkel verkaufen kann. Wer braucht schon Vitamine, wenn er göttliches Weltmeister-Aroma zwischen den Zähnen hat? Bleibt nur zu hoffen, dass die Nationalspieler nicht auch noch ihre alten Socken spenden. Das wäre dann doch eine Hilfe, auf die man gerne verzichtet.

15.07.2026, 13:00 · Ausgabe Nr. 457

Original Nachricht

Egal ob WM-Stadion oder Fan-Fest: Nicht verkauftes Essen geht in Kansas City an hilfsbedürftige Familien. Die Organisation Pete's Garden hat bislang 15.000 Mahlzeiten verteilt - auch Hühnchen von Messis Geburtstagsfeier. Von N. Barth.

Quelle: tagesschau.de