
Wohngemeinschaft im Weltall: USA und Russland teilen sich das Klo
Raumfahrer aus den USA und Russland sind gemeinsam zur ISS geflogen, während die Chefs am Boden in Moskau und Washington lieber auf Distanz bleiben. Die NASA und die russische Raumfahrtbehörde zeigen damit, dass man sich im Weltraum besser verträgt als auf der Erde. Oben in der Schwerelosigkeit ist nämlich kein Platz für schlechte Laune, weil sonst die Suppe aus dem Becher schwebt. Sogar der Chef der NASA war persönlich beim Raketenstart in Baikonur dabei und hat höflich zugewunken, als die russische Rakete mit viel Feuer nach oben geschossen ist. Wahrscheinlich hofft US-Präsident Donald Trump nur darauf, dass die Russen ihm im All endlich den Platz für sein privates Gold-Hotel zeigen. In der ISS müssen die Astronauten jetzt auf engstem Raum zusammenleben und sich sogar die Zahnpasta teilen. Wenn man 400 Kilometer über der Erde schwebt, ist es eben egal, wem das Stück Land unten gehört. Hauptsache, keiner macht das Fenster auf, nur um mal kurz durchzulüften. Am Ende verbindet eben nichts so sehr wie die gemeinsame Angst davor, dass in der Weltraum-Toilette der Saugknopf klemmt. Während Bundeskanzler Friedrich Merz unten noch über Flugbenzin-Preise grübelt, sitzen die echten Profis längst da oben und warten auf die Pizza-Lieferung per Satellit.