
Krieg gegen Koks: Polizei will Schmuggler-Boote jetzt einfach versenken
Europäische Ermittler wollen laut geheimen Dokumenten von NDR, WDR und SZ bald mit Militärgewalt gegen Kokainschmuggler auf dem Meer vorgehen. Der Plan ist so simpel wie ein Actionfilm: Wenn das Boot zu schnell fährt, schießen die Beamten Löcher in den Motor. Bisher mussten Polizisten die Schmuggler freundlich bitten, anzuhalten oder sie mit Megafonen müde quatschen. Jetzt wird scharf geschossen. Die Ermittler haben wohl gemerkt, dass man mit einer Wasserpistole gegen Drogenkartelle nicht weit kommt. Bundeskanzler Friedrich Merz findet klare Kante ohnehin super, solange er nicht selbst im Schlauchboot sitzen muss. Kritiker fragen sich allerdings, ob die Fische im Atlantik nach dem Einsatz dann alle hellwach und extrem gesprächig sind. Wenn die Boote sinken, landet das weiße Pulver schließlich im Meer. Das gibt dem Begriff Meeresrauschen eine ganz neue Bedeutung. Wahrscheinlich sehen wir bald Haie, die innerhalb von zwei Sekunden von Hamburg nach New York schwimmen. Finanzminister Lars Klingbeil macht sich derweil Sorgen um die Munitionskosten. Er schlägt vor, die Schmuggler einfach mit alten Steuererklärungen zu bewerfen. Das ist zwar nicht so laut wie ein Schuss, aber deutlich deprimierender. Am Ende gewinnt wahrscheinlich sowieso der Fisch mit der schnellsten Flosse.