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Präsident Emmanuel Macron hat in Frankreich ein neues Gesetz verabschiedet, das Schwerkranken unter strengen Bedingungen die aktive Sterbehilfe ermöglicht. Ein Gremium aus Experten prüft nun jeden Antrag ganz genau, während Ärzte das Mitwirken aus Gewissensgründen ablehnen dürfen. In Frankreich muss man jetzt also erst drei Formulare in vierfacher Ausführung ausfüllen, bevor man den letzten Löffel abgeben darf. Das ist typisch französisch: Sogar für den endgültigen Abgang braucht man eine Genehmigung vom Amt und wahrscheinlich eine Flasche Rotwein als Bestechung. Kritiker sagen, die Wartezeiten bei den Behörden seien so lang, dass man während der Prüfung des Antrags glatt an Altersschwäche sterben könnte. Macron möchte den Prozess so elegant wie möglich gestalten, damit das Land nicht nur beim Käse Weltspitze bleibt. Die Ärzte haben allerdings das letzte Wort und können einfach Nein sagen, wenn ihnen die Nase des Patienten nicht passt. Am Ende entscheiden also wieder Beamte darüber, ob man den Ausgang nehmen darf oder doch lieber noch eine Runde im Wartezimmer dreht. Wer Pech hat, bekommt statt der Spritze nur ein Rezept für ein Baguette und wird nach Hause geschickt. Wer den Termin dann endlich bekommt, muss wahrscheinlich trotzdem noch zwei Stunden im Vorraum warten, weil die zuständige Kommission gerade in der Mittagspause ist.
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Frankreich erlaubt Sterbehilfe: Endlich legal aus der Schlange ausscheiden

Präsident Emmanuel Macron hat in Frankreich ein neues Gesetz verabschiedet, das Schwerkranken unter strengen Bedingungen die aktive Sterbehilfe ermöglicht. Ein Gremium aus Experten prüft nun jeden Antrag ganz genau, während Ärzte das Mitwirken aus Gewissensgründen ablehnen dürfen. In Frankreich muss man jetzt also erst drei Formulare in vierfacher Ausführung ausfüllen, bevor man den letzten Löffel abgeben darf. Das ist typisch französisch: Sogar für den endgültigen Abgang braucht man eine Genehmigung vom Amt und wahrscheinlich eine Flasche Rotwein als Bestechung. Kritiker sagen, die Wartezeiten bei den Behörden seien so lang, dass man während der Prüfung des Antrags glatt an Altersschwäche sterben könnte. Macron möchte den Prozess so elegant wie möglich gestalten, damit das Land nicht nur beim Käse Weltspitze bleibt. Die Ärzte haben allerdings das letzte Wort und können einfach Nein sagen, wenn ihnen die Nase des Patienten nicht passt. Am Ende entscheiden also wieder Beamte darüber, ob man den Ausgang nehmen darf oder doch lieber noch eine Runde im Wartezimmer dreht. Wer Pech hat, bekommt statt der Spritze nur ein Rezept für ein Baguette und wird nach Hause geschickt. Wer den Termin dann endlich bekommt, muss wahrscheinlich trotzdem noch zwei Stunden im Vorraum warten, weil die zuständige Kommission gerade in der Mittagspause ist.

16.07.2026, 10:01 · Ausgabe Nr. 470

Original Nachricht

Nach intensiver Debatte hat Frankreich ein Gesetz zur Sterbehilfe verabschiedet. Ein interdisziplinäres Gremium prüft jeden Antrag - und Mediziner können aus Gewissensgründen ihr Mitwirken verweigern.

Quelle: tagesschau.de