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Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Fitnessstudios ihren Kunden eine einfache Kündigung per Internet ermöglichen müssen. Wer online kündigen will, darf nicht mehr durch endlose Werbeseiten für Eiweißpulver oder Vertragspausen geschickt werden. Bisher war der Kündigungsknopf oft besser versteckt als die Motivation für ein Beintraining am Montagmorgen. Die Richter fanden es gar nicht witzig, dass man sich digital durch ein Labyrinth kämpfen musste, nur um nicht mehr monatlich für Liegestütze zu bezahlen, die man ohnehin nie macht. Das Urteil ist ein schwerer Schlag für die Branche, deren Geschäftsmodell bisher darauf basierte, dass Menschen zu faul für Sport und gleichzeitig zu dumm für die Kündigung sind. In Zukunft muss die Schaltfläche klar und deutlich sein, ohne dass man vorher drei Rätsel lösen oder seine Erstgeborenen opfern muss. Man munkelt, dass Bundeskanzler Friedrich Merz privat sehr erleichtert ist. Er spart nun viel Geld, da er seinen Luxus-Heimtrainer ohnehin lieber im Anzug benutzt und das Studio-Abo nun endlich mit einem Klick loswird. Experten erwarten nun eine Kündigungswelle, die größer ist als der Bizeps jedes Influencers. Wer jetzt noch im Vertrag feststeckt, hat wirklich keine Ausrede mehr, außer die eigene pure Faulheit.
Wirtschaft

Flucht aus dem Fitnessstudio: BGH verbietet das ewige Abo-Gefängnis

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Fitnessstudios ihren Kunden eine einfache Kündigung per Internet ermöglichen müssen. Wer online kündigen will, darf nicht mehr durch endlose Werbeseiten für Eiweißpulver oder Vertragspausen geschickt werden. Bisher war der Kündigungsknopf oft besser versteckt als die Motivation für ein Beintraining am Montagmorgen. Die Richter fanden es gar nicht witzig, dass man sich digital durch ein Labyrinth kämpfen musste, nur um nicht mehr monatlich für Liegestütze zu bezahlen, die man ohnehin nie macht. Das Urteil ist ein schwerer Schlag für die Branche, deren Geschäftsmodell bisher darauf basierte, dass Menschen zu faul für Sport und gleichzeitig zu dumm für die Kündigung sind. In Zukunft muss die Schaltfläche klar und deutlich sein, ohne dass man vorher drei Rätsel lösen oder seine Erstgeborenen opfern muss. Man munkelt, dass Bundeskanzler Friedrich Merz privat sehr erleichtert ist. Er spart nun viel Geld, da er seinen Luxus-Heimtrainer ohnehin lieber im Anzug benutzt und das Studio-Abo nun endlich mit einem Klick loswird. Experten erwarten nun eine Kündigungswelle, die größer ist als der Bizeps jedes Influencers. Wer jetzt noch im Vertrag feststeckt, hat wirklich keine Ausrede mehr, außer die eigene pure Faulheit.

16.07.2026, 16:02 · Ausgabe Nr. 476

Original Nachricht

Wer online seine Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio kündigt, muss auf einer Seite landen, auf der es nur um die Kündigung geht - und nicht z.B. um Vertragspausen. Das BGH-Urteil lässt sich auch auf andere Online-Abos übertragen. Von A. Lagmöller.

Quelle: tagesschau.de